Pasta, Nudeln, Teigwaren. Kaum ein Lebensmittel ist so vielseitig wie die bekannte italienische Teigware. Genau genommen bedeutet Pasta eigentlich nur Teig. Tausend unterschiedliche Ausformungen hat sie allemal. Aber fangen wir ganz von vorn an.
Nach der Zusammensetzung gibt es zwei Arten von Pasta: Die italienische Pasta wird meist ohne Ei hergestellt. Sie besteht also nur aus Hartweizengrieß bzw. Hartweizenmehl, ein bisschen Salz und Wasser. Die zweite Art Nudel, die vor allem auch in Deutschland Verwendung findet, ist die Eierteigware. Wie der Name schon besagt, enthalten diese Nudeln Ei. Das Vorhandensein von Ei macht die Nudel gelber und weicher. Wer das wünscht, ist mit den Eierteigwaren gut beraten. Wer jedoch seine Nudel lieber al dente mag, der sollte Nudeln ohne Ei bevorzugen. Das gilt zumindest für die Trockenpasta (pasta asciutta). Für die Frischpasta (pasta fresca) gelten noch einmal andere Regeln. Tortellini- und Ravioli-Teige enthalten zum Beispiel immer Ei, damit der Teig schon weich ist und bleibt. Frische Tagliatelle enthalten meist kein Ei - aber da sind die Regeln nicht so streng.
In meinem Haushalt entscheidet das Gericht und die Zeit ob ich zu dem Nudelteig ein Ei hinzufüge. Bei Tortelloni, die klassische Frischpasta gefüllt mit Ricottacreme, bereite ich den Teig stets mit Ei zu. Wenn ich jedoch Tagliatelle zubereite, dann nehme ich kein Ei hinzu und stelle aber eine größere Menge her. Weil kein Ei enthalten ist, ist die Pasta durch das Trocknen nämlich einige Monate haltbar. Meistens geht es aber ganz schnell und die selbstgemachte Pasta verschwindet im meinem Kochtopf.