Wenn ein Apfelkuchen mit Streuseln noch leicht warm auf den Tisch kommt und mit einer Portion frisch geschlagener Sahne dekoriert wird, gibt es kaum Jemanden, der dieser Köstlichkeit widerstehen kann.
Dabei ist ein Apfelkuchen mit Streuseln eine der einfachsten Übungen in der Küche und trotzdem so unglaublich lecker. Schon als Kinder liebten wir Omas berühmten Butterstreusel-Apfelkuchen, warum sollten wir als Erwachsene also Abstand davon nehmen? Es müssen nicht immer aufwendige Torten oder kunstvolles Kleingebäck sein, um Kuchenliebhaber zufrieden zu stellen. Wenn jetzt also die späten Herbstäpfel an den Bäumen heranreifen, ist dies die beste Gelegenheit für einen schnell gezauberten Obstkuchen, an dem die ganze Familie ihre Freude hat.
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Pflaumen und Zwetschgen haben Saison! Noch etwa bis Ende Oktober können wir die leckeren Früchte frisch geerntet genießen, und diese Zeit sollte man nicht ungenutzt verstreichen lassen.
Mit Pflaumen und Zwetschgen lassen sich wunderbare Kuchen backen, Marmelade und Mus kochen oder herzhaft-süße Saucen zu Wildbraten zaubern. Ein einfacher Streuselkuchen ist noch immer der ungeschlagene Favorit vieler Pflaumen-Fans, besonders wenn er frisch aus dem Ofen und noch leicht warm auf den Tisch kommt. Doch Pflaumen eignen sich auch hervorragend als Zutat in Broten, nicht nur in getrockneter Form für Früchtebrot, sondern auch frisch vom Baum. Hier sollte man jedoch darauf achten, dass die Früchte nicht zu wasserhaltig sind, und lieber Sorten mit einem festen Fruchtfleisch verwenden.
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Erdbeermarmelade ist der Klassiker unter den süßen Brotaufstrichen. Aus frischen Früchten selbst gemacht schmeckt sie immer noch am besten, die Rezepte lassen sich wunderbar variieren.
Erdbeermarmelade selber machen ist kinderleicht. Dafür braucht es weder großes Küchen-Fachwissen noch allzu viel Geschick. Marmelade schmeckt nicht nur lecker auf Brot, sondern dient auch zur Verfeinerung von Obstkuchen oder sonstigem Gebäck. Kleiner Tipp: Machen Sie vor dem Abfüllen immer die Gelierprobe: einfach einen Esslöffel der Marmelade auf einen Teller geben und abkühlen lassen. Wenn sie die gewünschte Konsistenz hat, können Sie die Marmelade in Gläser füllen. Sonst noch etwas länger köcheln lassen. Nach dem Abfüllen die Gläser sofort fest verschließen und für wenigstens 15 Minuten auf den Kopf stellen, das beugt der Schimmelbildung vor. weiterlesen »
Apfelstrudel ist eine der bekanntesten österreichischen Süßspeisen. Dabei liegt der eigentliche Ursprung dieses Gebäcks – so vermuten Historiker – wahrscheinlich in Arabien, von wo aus es über die Türkei und den Balkan bis nach Wien kam.
Der Apfelstrudel zeichnet sich durch eine nicht allzu anspruchsvolle Zutatenliste aus, Vieles ist ohnehin meist in der Küche vorrätig. Dafür stellt das Ausrollen und Ziehen des Teiges, der sehr dünn sein muss, so manchen Küchenlaien vor eine echte Herausforderung. Mit ein wenig Geschick und Übung lässt sich ein Apfelstrudel dennoch zu Hause nachbacken und sorgt dann garantiert für Begeisterung an der Kaffeetafel. Mit seinem Zimt-Aroma ist der Apfelstrudel zum Beispiel ein beliebtes Weihnachtsgebäck.
Im Frühjahr, pünktlich zur Osterzeit, beginnt die Rhabarber-Saison. Damit empfiehlt es sich doch, an Stelle der ewig gleichen Quarkhasen oder Osterlämmer mal etwas Anderes auf den Kaffeetisch zu bringen. Für genau diesen Zweck haben wir ein einfaches, aber raffiniertes Rhabarber-Kuchen-Rezept für Sie.
Die rot-grünen Stangen des Rhabarber werden vor allem von April bis Juni geerntet, wobei er zu Beginn seiner Saison noch den geringsten Säuregehalt aufweist und damit am bekömmlichsten ist. Der säuerliche Charakter ist nicht Jedermanns Sache, doch mit den richtigen Co-Zutaten lässt sich schnell und unkompliziert etwas Leckeres zaubern.
Botanisch gesehen ist der Rhabarber ein Gemüse, doch in der deutschen Küche wird er eher als Obst behandelt und kommt vor allem in Form von Kompott, Obstkuchen oder Desserts auf den Tisch. Mit unserem Rezept halten wir uns an diese Tradition und wünschen viel Spaß beim Backen und vor allem: guten Appetit!
Mandarinenkuchen mit Quark, ein typischer Sommerkuchen, ist erfrischend und fruchtig. Mandarinenähnliche Früchte, das heißt eine Kreuzung aus Mandarinen und Orangen, sind Clementinen und Satsumas. Die Ernte erfolgt im Herbst, so dass die Mandarinen von Oktober bis Januar in den Supermärkten zu finden sind.

Mandarinen bezeichnet nicht nur die orangefarbene Frucht selbst, sondern auch eine Zitruspflanze. Der Nordosten Indiens oder der Südwesten Chinas gilt als Ursprungsland der Mandarinen. Die erste Frucht, die nach Europa eingeführt wurde, kam 1805 durch Sir Abraham Hume aus Kanton in China nach England. weiterlesen »
Wer aus Süddeutschland, der Schweiz oder Österreich kommt, der wird das leckere Kletzenbrot vom Adventsfrühstück kennen. Auch unter dem Namen Früchtebrot und Hutzenbrot ist es bekannt, nicht nur als traditionelles Weihnachtsgebäck, sondern als gesunde Leckerei aus der Vollwertküche.
Zum traditionellen Adventsfrühstück gehört in vielen deutschsprachigen Regionen noch heute das Kletzen- oder Früchtebrot. Ursprünglich wurde das köstliche Gebäck von Bäuerinnen in der Vorweihnachtszeit gebacken, an Heiligabend oder dem Stephanstag am 26. Dezember vom Familienoberhaupt angeschnitten und an die ganze Familie, auch Mägde und Knechte, verteilt. Sogar die Tiere erhielten ein Stück, da das Kletzenbrot auch für Fruchtbarkeit steht und so Glück in den Stall bringen sollte.
Im klassischen Rezept wurden nur Dörrbirnen, die so genannten Kletzen, und Trockenpflaumen in einem Sauerteig eingebacken. Mit der wirtschaftlichen Entwicklung kamen dann auch Südfrüchte wie getrocknete Datteln dazu. Da die traditionelle Zubereitung sehr aufwändig ist, gibt es hier ein schnelles Früchtebrot Rezept. weiterlesen »
Nach soviel deftigen Sachen wird es mal wieder Zeit für etwas Süßes. Eine wahre Verführung dieser Schwedische Käsekuchen ![]()
Zutaten (für 4 Personen):
Fett für die Form, 750 g Magerquark, 75 g und evt. 2 EL Zucker, 250 g Schlagsahne, 3 Eier, 50 g Speisestärke, 200 ml Milch, 50 g gehackte Mandeln, 750 g Erdbeeren und 200 g Erdbeer-Konfitüre oder 200 g fertige Erdbeergrütze, evtl. Minze und Puderzucker zum Verzieren
Zubereitung:
Zu Beginn kann gleich die Tarte- oder Quicheform gefettet werden. Quark, 75 g Zucker, Sahne und Eier verrühren. Stärke und Milch glatt rühren und dazugeben. Die Mandeln unterrühren und die gesamte Masse in die Form streichen. Die Form auf die Fettpfanne des Backofens stellen und so viel heißes Wasser angießen, bis sie zu 2/3 im Wasser steht. Den Kuchen dann im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C/Umluft: 150°C/Gas: Stufe 2) 50-60 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen. Dei Erdbeeren waschen, putzen, halbieren und mit 2 EL Zucker bestreuen. Den Kuchen zum Servieren mit Erdbeeren und Konfitüre anrichten. Zum Schluss nur noch mit Minze verzieren und mit Puderzucker bestreuen. Fertig ist der Gaumenschmaus!! Dieses Rezept eignet sich hervorragend als Dessert oder zu einer gemütlichen Tasse Kaffee am Nachmittag
Tipp: Schlagsahne passt besonders gut dazu
Und wenn gerade keine Erdbeerzeit ist kann man natürlich auch andere Früchte nehmen und die jeweilige Konfitüre dazu.
Nutze die Saison und probiere doch mal dieses leckere Rezept für einen Pflaumenkuchen mit Streuseln
Zutaten:
1 kg Schichtkäse (20% Fett), 380g Butter, 575 g Mehl, 480 g Zucker, 1,25 kg Pflaumen, 4 Päckchen Vanillin-Zucker, 6 Eier. 3 TL Backpulver, ca. 1 TL gemahlener Zimt
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Mürbeteig eignet sich in erster Linie für flaches und gefülltes Gebäck sowie für Kleingebäck. Aufgrund seiner wenigen Grundzutaten kann er durch entsprechende Verbesserungszutaten in zahlreichen Variationen, süß oder pikant, zubereitet werden.
Die Zubereitung ist denkbar einfach:
1. Wer einen Mürbeteig professionell herstellen möchte, siebt Mehl auf eine Arbeitsfläche und mischt es mit Geschmackszutaten wie Vanillinzucker, geriebener Zitronenschale, Salz, oder gemahlene Nüsse. Backpulver ist nur bei weniger fetthaltigen Teigen zur Lockerung notwendig. Hierbei genügt eine kleine messerspitze auf 200 bis 250g Mehl.
2. Eier werden nur sparsam verwendet. Sie sorgen für die nötige Bräunung und tragen zum guten Aussehen und Geschmack des Kuchens entscheidend bei.
3. Damit der Teig nicht zäh wird, sollten Flüssigkeiten, wenn überhaupt, nur sparsam verwendet werden.
4. Backformen und -bleche müssen kühl sein und werden nicht gefettet. Ausnahmen sind Formen mit gewelltem Rand und Torteletteforme.
5. Arbeitet man mit einer Springform, rollt man den Teig flach aus, drückt die Springform in den Teig hinein und schneidet den überschüssigen Teig außerhalb der Springform mit einem scharfen messer weg. Aus den Resten wird dann der Kuchenrand geformt.
6. Neigt sich die Backzeit zu Ende muss geprüft werden, ob der Kuchen fertig ist (Nadelprobe!). Nachdem der Kuchen fertig ist, muss man ihm noch etwas Ruhe geben, damit er nicht einbricht. Vor dem völligen Erkalten muss der Kuchen aus der Form entfernt werden, damit nichts anklebt.
7. Kuchen die mit Früchten, Cremes oder anderen Zutaten gefüllt werden sollen, müssen einen hohen, dünnwandigen Rand haben. Auch der Boden sollte flach und gleichmäßig ausgeformt sein.