Die Pulla ist ein Hefegebäck, welches in Finnland traditionell zum Kaffee gegessen wird. Es existieren zahlreiche Varianten, doch das Grundrezept ist immer gleich.
In Finnland wird neben Kuchen und Plätzchen traditionell auch Pulla zum Kaffee gegessen, diese wird zumeist sogar als erstes serviert. Die Basis für dieses Gebäck bildet ein Hefeteig, der nach Belieben geformt und gefüllt wird. Vom Aussehen her ist das Kaffeegebäck in seiner ursprünglichen Form den schwedischen Kanelbullar sehr ähnlich, jedoch ist in der Pulla kein Safran enthalten, der den Teig gelb einfärbt. Die Finnen verleihen der Speise ihren einzigartigen Geschmack indem sie Kardamom in den Teig geben.
Der Hefeteig lässt sich in die verschiedensten Formen bringen und je nachdem mit welchen Zutaten das Gebäck verfeinert wird erhält es einen anderen Namen.
Zu den typischsten Pulla-Arten gehören die sogenannten “Pikkupulla”, was übersetzt soviel wie „kleine Pulla” bedeutet. Bei diesen Gebäckstücken wird der Teig einfach zu kleinen Bällen geformt, mit Eigelb bestrichen und mit Hagelzucker bestreut.
Auch sehr schmackhaft sind “Laskiaispulla”, welche aber nur anlässlich des Laskiainenfestes gebacken werden. Auch hier wird der Teig zu Bällen geformt, jedoch bekommt er zusätzlich zum Hagelzucker eine Füllung aus Marmelade und Sahne oder Marzipan.
Bei den sogenannten Butteraugen-Pulla wird eine Mulde in den Teig gedrückt, in die eine Mischung aus Butter und Vanillzucker gegeben wird. Aufgrund des Aussehens bekommt das Gebäck dann den Namen “Voisilmäpulla”.
Neben diesen Varianten des Gebäcks der internationalen Küche existieren natürlich regional noch viele weitere Abwandlungen, der Grundteig des Gebäcks ist jedoch immer gleich.
Zutaten:
Zubereitung:
April 4th, 2012 um 20:33
Schade, die pullas sind bei mir nichts geworden. Die teigfladen sind nicht aufgegangen. Ich hatte den Teig zum ruhen im Ofen bei 50 Grad. War wohl keine so gute idee.