Vorspeisen - ein erfrischender und leichter Auftakt. Sie dienen dazu den Appetit anzuregen und gründen die Vorfreunde auf das folgende Hauptgericht. Jedoch sollten sie nicht zu sehr sättigend sein, denn schließlich will man ja auch noch was vom Hauptgang
Bei unseren südlichen Nachbarländern gehört die Vorspeise ganz selbstverständlich auf den täglichen Speiseplan. Fast jeder kennt die bunten Antipasti-Teller beim Italiener oder die zahlreichen Tapas beim Spanier. Vorspeisen sind aufgrund ihrer Vielfalt sehr beliebt und mit ein wenig Geschick und Fantasie lassen sich diese Gaumenfreunden auch zu Hause leicht zubereiten.
Zutaten:
je 2 rote, grüne und gelbe Paprikaschoten, 3 Knoblauchzehen, 2 rote Zwiebeln, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Oregano, 125g Mozzarella
Zubereitung:
Zunächst musst du die Paprikaschoten waschen, halbieren, entkernen und in große Streifen schneiden. Bei den Knoblauchzehen
und Zwiebeln die Haut abziehen. Dann die Zwiebeln achteln und den Knoblauch zerdrücken (z.B mit einer Gabel oder mit einer herkömmlichen Knoblauchpresse). Das Olivenöl nun in einer Pfanne erhitzen, Paprikastreifen, Zwiebeln, und den zerdrückten Knoblauch darin etwa 15 min dünsten. Nach Belieben mit Gewürzen wie Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Schließlich nimmt man die Antipasti aus der Pfanne und schneidet den Mozzarella in Scheiben und hebt diese Scheiben unter die Paprika-Antipasti und lässt sie abkühlen.
Jetzt ist deiner Kreativität beim Anrichten der Antipasti auf einem Teller oder in kleinen Schälchen freien Lauf zulassen. Nach Wunsch kann man nun die Vorspeise mit Baguette servieren.
Guten Appetit!! ![]()
Pasta, wohl nicht nur das Leibgericht der Italiener, sondern auch von uns Deutschen. Aber wie gelingt Einem dieses vielseitige Gericht am besten? Hier sind einige Kochtipps, damit die Pasta garantiert künftig schmeckt wie bei Eurem Lieblingsitaliener
Es sind nicht nur die grundlegenden Zutaten alleine, die ein schmackhaftes Mahl ausmachen, sondern deren fantasievolle Variation mit immer wieder verschiedenen Gewürzen.
Gewürze verleihen unserem Lieblingsessen nicht nur das gewisse Etwas, sondern in ihnen verbergen sich auch heilende Kräfte. Normalerweise verwenden wir Kräuter und Gewürze, damit unser Essen besser schmeckt. Gerade beim Essen bestellen fehlt oftmals etwas Würze. Dass sie aber nebenbei auch noch unserem Körper nützen, wissen nur die wenigsten. Gewürze wie z.B. Kümmel helfen der Verdauung, desweiteren regen sie den Kreislauf an und durch das Verwenden von Kräutern und Gewürzen spart man Salz ein, welches meist zu viel beim Kochen eingesetzt wird. Den richtigen Umgang mit Gewürzen muss man jedoch durch die Kochpraxis erlernen, denn nicht die genaue Einhaltung von Gramm, Teelöffel, Messerspitzen oder Prisen zählt, sondern Geschmack, Fantasie, Erfahrung und Gespür.
Hier noch einige Hinweise die den richtigen Umgang mit Kräutern und Gewürzen unterstützen sollen:
Zum Schluss sei noch kurz gesagt, welche Kräuter sich für welche Lebensmittel besonders eignen:
Anis: für Backwaren, Süßspeisen
Basilikum: Für Tomaten, Eier, Salate und Nudeln
Bohnenkraut: für Fleisch-, Fischgerichte, Bohnen und Suppen
Curry: für Suppen, Fleisch, Geflügel, Fisch, Saucen, Gemüse
Dill: für Fisch, Geflügel, Salate und Gurken
Gewürznelken: für Fleisch, Wild, Fisch, Backwaren, Rotkohl und Süßspeisen
Koriander: für Wild, Saucen, Gemüse, Backwaren
Lorbeer: für Suppen, Fleisch, Saucen, Gemüse
Majoran: für Geflügel, Rindfleisch, Hackfleisch, Gemüse
Muskat: für Suppen, Geflüge, Saucen, Gemüse
Oregano: für Pizza, Nudel-,Tomatengerichte
Piment: für Fleisch, Wild, Gemüse, Backwaren, Süßspeisen
Rosmarin: für Lamm, Wild, Fisch
Safran: zum Färben von Reis und Backwaren, zum Würzen von Fleisch- und Fischgerichten
Thymian: für Suppengemüse, Fleisch, Fisch
“Oh Gott, roher Fisch…” Naja, über diesen Gedanken sollten wir in der heutigen Zeit bereits hinweg sein. Sushi ist vom neuen Trend, den alle misstrauisch beäugten, zum akzeptierten Modeessen geworden. Trotzdem, die meisten Leute gehen in Sushi-Bars, wenn sie diese Spezialität genießen wollen.
Dabei lässt sich Sushi, wenn man ein paar Abstriche bei der Professionaliät des Resultats in Kauf nimmt, relativ einfach zu Hause herstellen. Sushi eignet sich übrigens am besten für ein Gruppenessen. Hier muss viel geschnippelt und vorbereitet werden, und meistens macht man zuviel Sushi, weil die Reichhaltigkeit der kleinen Reishappen unterschätzt wird.
Was braucht man für gerollte Sushi:
Die Zubereitung ist, wenn der Reis fertig ist, sehr einfach.
Man legt ein halbes Nori-Blatt mit der glänzenden Seite nach unten auf die Bambusmatte und trägt gleichmäßig den klebrigen Reis auf.
Das Blatt sollte an der dem Koch zugewandten Seite mit der Matte abschließen. Den Reis nicht zu dick auftragen, maximal einen halben Zentimeter. Dann in der Mitte der Reisfläche quer die Füllung auftragen.
Jetzt die Matte anheben, dabei die Ecken des Nori-Blattes festhalten und die Matte mit gleichmäßigem Druck nach vorne weg rollen. Wenn die Rolle in der Matte ist, noch einmal fest zusammendrücken - fertig.
Die Rolle wird dann mit einem scharfen Messer in einzelne Sushi zerschnitten. Als Füllung bietet sich eigentlich alles an, was schmeckt, der rohe Fisch sollte beim Händler Eures Vertrauens gekauft werden und so frisch wie möglich sein.
Als Dreingabe zum Sushi eignen sich Wasabi oder Soja-Sauce, aber eigentlich kann man auch hier nehmen, was einem schmeckt. Ich kenne Leute, die schwören auf Aal-Sushi mit Ketchup.
Wie wäre es mit Zigeunersauce? Einfach ein bisschen experimentieren, dann finden sich sicher schnell die persönlichen Favoriten.
Zutaten:
• 130g Mehl
• 4 Eier (getrennt)
• 60g Zucker
• 1 TL Backpulver
• 1 kg frische Erdbeeren
• 1 Packung Tortenguss
Erdbeeren sind die Vorboten des Sommers. Wenn die ersten Erdbeeren in den Gärten geerntet werden, mehren sich die Erdbeerkuchen auf den reich deckten Tischen. Mit dem richtigen Teig und frischen Erdbeeren sowie süßer Schlagsahne ist ein selbst gebackener Erdbeerkuchen ein unvergleichlicher Genuss.
Dafür müssen zunächst Eigelb, etwas warmes Wasser (2 EL) und der Zucker in eine Schüssel gegeben und weißschaumig geschlagen werden. Anschließend das Mehl und das Backpulver gut vermischen und in die Schüssel geben. Diese Mischung wiederum muss gut verrührt werden, damit das schaumig geschlagene Eiweiß untergehoben werden kann. Ist dies geschehen, kann die gesamte Teigmischung ein eine runde Backform gegeben werden, die zuvor leicht eingefettet und gemehlt wurde. Der Teig muss dann im Ofen bei 150 Grad Umluft für circa 30 Minuten backen. In dieser Zeit können die Erdbeeren gereinigt und halbiert werden. Wenn der Kuchenboden ausgekühlt ist, die Erdbeeren auf dem Boden anordnen und anschließend den Tortenguss darüber geben.
Fertig ist der leckere Kuchen-Genuss!
Ente a l’orange kennt jeder. Eine einfache Version mit billigerem Fleisch ist Huhn a l’orange. Das Rezept ist schnell zubereitet und schmeckt, zum Beispiel zu Reis, fantastisch. Mit dem richtigen Wein zum fruchtigen Geflügel habt ihr hier mit sehr wenig Aufwand und ungefähr 45 Minuten Kochzeit ein wunderbares Gericht auf dem Teller. Daspassende Dessert dazu und das Dinner ist perfekt!
Zutaten:
1 Huhn zu vier Teilen, Hühnerkeulen oder einfach Hühnerbrustfilet
Salz
2 EL Butter
2 Cm-Stück Ingwer
2 EL Zucker
1 TL Scharfer Senf
1 Prise Zimt
1 EL Mehl
300 ml Orangensaft
Das Huhn in vier Teile teilen. Keulen oder Brustfilet muss nicht weiter aufgeteilt werden. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und die Hühnerteile darin goldbraun braten. Dann aus der Pfanne nehmen, beiseitelegen.
Den Ingwer schälen, fein hacken und eine Minute in der Pfanne andünsten. Senf, Zucker und Zimt hinzugeben, unter Rühren 1-2 Minuten lang karamelisieren lassen. Jetzt das Mehl dazu und gut anschwitzen.
Zum Schluss den Orangensaft vorsichtig angießen. Gut umrühren und nicht allen Saft auf einmal zugießen, sonst besteht die Gefahr, dass das Mehl klumpt. Die Hühnerteile zur Sauce legen, mit einem Deckel zudecken und alles 40 Minuten lang schmoren lassen.
Guten Appetit!
Wie oft sitzt man in einem Café, bestellt sich einen Latte Macciato oder einen Cappuccino und muss dann voller Enttäuschung feststellen, dass von der erhofften Milchschaumhaube ein kläglicher Rest auf dem Kaffee schwimmt und dieser keinesfalls den großspurigen Versprechungen der Werbeplakate gerecht wird.
Aber nicht nur im Café auch Zuhause ist trotz moderner Hilfsmittel wie Espressomaschinen kein idealer Milchschaum garantiert. Das wichtigste ist natürlich, wie soll es auch anders sein, die Milch. Doch statt über den Fettgehalt, die
Milchsorte oder die Konservierungsart zu diskutieren, sollte man nur die richtige Temperatur beachten. Die optimale Temperatur der Milch sollte bei 60 Grad Celsius liegen, um sich den Traum vom idealen Milchschaum zu erfüllen.
Die entsprechenden Hilfsmittel können ganz unterschiedlicher Natur sein. Mit genügend Armkraft reicht ein herkömmlicher Schneebesen aus, um Milchschaum zu erzeugen. Selbst mit einem zweckentfremdeten Pürierstab lässt wunderbarer Milchschaum herstellen. Wesentlich einfach geht es natürlich mit elektronischen Milchaufschäumern, bei denen ein rotierendes Sieb recht schnell für ein befriedigendes Ergebnis sorgt. Auf einem völlig anderen Prinzip basiert das Milchschäumen bei Espressomaschinen. Hier wird heiße Luft in die Milch geblasen und mit der richtigen Anwendung hat man recht schnell Erfolg.
Die richtige Methode muss natürlich jeder für sich herausfinden, allerdings bleiben einem so böse Überraschungen erspart.
Man kann so viele tolle Sachen mit Mousse machen. Schokoladen-Mousse versüßt eigentlich jedes Essen, ob pur oder als Mousse au Chocolat Kuchen. Heute versuchen wir eine einfaches Mousse-Dessert, das meine liebsten Drogen mit einbezieht: Mascarpone und Kaffee.
Die Zutaten:
Am Anfang die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Packungsanweisung beachten.
Den Espresso etwas abkühlen, aber nicht erkalten lassen. Den moderat heißen Kaffee in eine Rühschüssel gießen.
Die ausgedrückte Gelatine und den Zucker dazugeben und beides im Espresso auflösen. Unter die nun entstandende heiße Masse wird der Mascarpone untergerührt. Das Resultat wird kaltgestellt, bis die Masse beginnt, zu gelieren.
Jetzt die Sahne steif schlagen. Ungefähr ein Fünftel davon nehmen wir weg, um zum Schluss die Mousse damit zu garnieren. Jetzt werden einige Esslöffel Sahne unter die Mascarponemasse geschlagen. Die restliche Sahne vorsichtig (!) unterheben.
Kalt stellen und fertig. Garnieren kann man das ganze mit Sahne (s.o.), Mokkabohnen und Schokopulver.
Zigeunersauce. Kennt jeder, kauft jeder – ein Garant für ein leckeres Essen ist die eher einfache Sauce sicher nicht. Dafür ist sie in der einfachen Version extrem leicht zu kochen und schmeckt dann um einiges besser als das meist irgendwie an asiatische Saucen erinnernde Zeugs aus der Flasche.
Man nehme:
Ketchup und Öl in einem Topf vermischen, die Zwiebeln dazutun. Erwärmen. Mit Senf, Sardellenpaste, Paprika, Tabasco, Knoblauchpulver, Pfeffer und Salz würzen. Mehrmals abschmecken, damit die Verhältnisse stimmen. Kurz aufkochen, zum Schluss Petersilie und Schnittlauch gehackt dazu. Basilikum drunter und fertig!
Schmeckt vor allem zu Fleisch und kaltem Braten. Zusammen mit Kräuterbutter der ideale Begleiter für ein saftiges Steak.
Zutaten für 4 Personen
• 300g Nudeln
• 300g Garnelen
• 3 Mohrrüben
• 1 Stange Lauch
• 4 EL Sojasoße
• 2 EL Öl
• 70ml Teriyaki – Marinade
• 2 Paprikaschoten
• 130g Zuckerschoten
• Süß-saure Sauce
Chinesisches Essen erfreut sich in Deutschland einer immer wachsenden Beliebtheit. Doch statt sich selbst schöne Gerichte zu kreieren, zieht es die meisten Menschen in die chinesischen Esstempel. Dabei ist schon das Kochen von chinesischem Essen ein Quell der Freude, weil man sich mit Gewürzen und Kochmethoden auseinandersetzen muss, die einem bisher verborgen geblieben sind.
Ein wunderbares Gericht für den Einstieg in die chinesische Küche ist die Garnelen-Nudel-Pfanne. Im Vorlauf des Kochens muss man berücksichtigen, dass die Garnelen zuvor zwei Stunden in Teriyaki-Sauce gebadet haben müssen. Teriyaki ist hierbei eine Mischung aus Sojasoße, Zucker, Essig und einigen Gewürzen. In der Vorbereitung sollte das gesamte Gemüse geputzt und danach zerkleinert werden. Die Nudeln können schon einmal gekocht werden, damit sie im weiteren Verlauf problemlos eingebunden werden können. Das Gemüse in einem Wok kurz anschmoren, die Garnelen mit der Teriyaki-Sauce und die gekochten Nudeln hinzugeben. Das Ganze muss dann für circa fünf Minuten Braten. Jetzt die süß-saure Sauce beimengen und noch einmal knapp zwei Minuten Braten lassen. Wem der Sinn nach weiteren „Süßigkeiten“ steht, kann gerne Ananas hinzufügen.