Muffins, Scones, Cookies und Brownies sind typische amerikanische Gebäcke, die wie viele andere kulinarische Spezialitäten aus den USA ihren Ursprung in Europa haben. Muffins kann man viel und zu jeder beiebigen Gelegenheit essen: Morgens ein Muffin zum Kaffee, zwischendurch und abends darf es dann auch mal herzhaft und pikant sein. Positiv ist, dass diese wunderbaren Gebäcke schnell gemacht sind, wie auch dieses Rezept für Kirschmuffins…
Zutaten:
250g Mehl, 1 EL Backpulver, 1/2 TL Salz, 30g Zucker, 20 ml Milch, 1 Ei, 1 TL Mandelaroma, 50 ml neutrales Pflanzenöl, 100g Sauerkirschen (aus dem Glas), 30g feingehackte Nüsse (z.B. Haselnüsse, Walnüsse oder Pekannüsse)
für den Guss benötigst du: 100g Puderzucker, 2 El Kirschwasser
Zubereitung:
Los geht’s: Zuerst Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in einer Schüssel gut miteinander vermischen. In einer zweiten Schüssel wird dann die Milch, das Ei, das Mandelaroma und das neutrale Pflanzenöl gut verrührt. Diese Mischung wird dann langsam in die erste Schüssel mit den “trockenen” Zutaten gegeben und schließlich so lange verrührt, bis die Masse gerade feucht ist (siehe Küchentipps). Der Teig kann also noch Klümpchen enthaten. Danach die gut abgetropften Kirschen und die feingehackten Nüsse (Nüsse können bei Belieben auch weggelassen werden) hinzugeben. Den Backofen in der Zwischenzeit auf 200°C vorheizen. Anschließend das Muffinblech fetten oder stattdessen die kleinen Papierförmchen in die Mulden setzen. Beim Befüllen des Muffinblechs muss darauf geachtet werden, dass die Mulden lediglich dreiviertelhoch mit Teig gefüllt werden.
Und nun muss das Blech nur noch in den Ofen geschoben werden. Die Muffins sind nach 25 min bei einer Hitze von 200°C fertig. Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Muffins ca. 5 min ruhen lassen, dann aus den Mulden nehmen und auf einem Gitterrost abkühlen lassen. Für den Guss einfach den Puderzucker zusammen mit dem Kirschwasser (Kirschwasser schon beim Abgießen der Kirschen auffangen) vermengen und die Muffins damit bestreichen. Wer will kann auch den Guss weglassen und stattdessen lediglich Puderzucker auf die kleinen Gebäcke streuen.
Übrigens: neutrales Pflanzenöl ist ein Öl ohne starken Eigengeschmack, wie zum Beiepiel Maiskeim- oder Diestelöl.
Fisch allgemein ist Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Sie liefern reichlich die fettlöslichen Vitamine A und D sowie die Vitamine der B-Gruppe, Mineralstoffe und hochwertige Eiweiße und haben darüberhinaus einen niedrigen Fettgehalt.
Fisch trägt also zu unserer Gesundheit und allgemeinem Wohlbefinden bei. Daher raten uns Ärzte und Ernährungsexperten mindestens zweimal die Woche Fisch zu essen. Lebensnotwendige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält vorallem Lachs. Zu dieser Vielzahl von Vitaminen zählen beispielsweise die Vitamine A, D und E, B1, B2, B6 und B12. Zusätzlich verfügt Lachs über geringe, aber wichtige Mengen Magnesium, Eisen, Kalium, Zink, Phosphor, Selen, Jod oder Fluor. Dieser Mix aus wertvollen Stoffen wirkt sich positiv auf unseren Organismus aus. Beispielsweise unterstützt Jod die Verdauung, die reichhaltig vorhandenen Vitamine stärken den Knochenbau, das Nervensystem und damit auch das Reaktionsvermögen und Selen dient dem Schutz der Zellen. Zudem befinden sich im Lachs ungesättigte Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren), die der menschliche Körper nicht selbst produzieren kann. Diese Fettsäuren sind essentiell für unseren Organismus und erfüllen eine gesundheitliche Wirkung. Unter anderem regulieren sie den Cholesterinspiegel, verringern die Gefahr eines Herzinfarktes und beeinflussen den Verlauf von Entzündungen positiv. Neueste Untersuchungen ergaben, dass Lachs sogar der Psyche gut täte. Vor allem Aminosäuren wie Tryptophan und Tyrosin seien dafür verantwortlich. Tryptophan bildet das sogenannte “Gute-Laune-Hormon” Serotonin und Tyrosin steigert über den Hormonkreislauf unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Lachs trägt also erheblich zu unserer Gesundheit bei, daher lohnt es sich wirklich diesen edlen Speisfisch öfter zu essen.
Na, haben wir dich nun auf den Geschmack gebracht? Dann probier doch mal folgende Rezeptidee: Lachsterrine, Tagliatelle mit Lachs oder den Sommerlichen Vorspeisenteller ![]()
Welche Vorspeise passt zu welches Hauptgericht? Dazu gibt es keine eindeutige Regel. Das einzige was man beachten sollte ist, dass man sich bei der Auswahl nach dem Anlass, Jahreszeit, der Menüfolge und nicht zuletzt nach seinem Geschmack richtet.
Desweiteren gilt grundsätzlich: je schwerer der Hauptgang, um so leichter sollte die Vorspeise sein und umgekehrt. Außerdem sollten die Portionen kleiner ausfallen, wenn ein Menü mehrere Gänge hat. Zudem kann es durchaus reizvoll sein das ganzen Menü zu einem bestimmten Thema zu kreieren, zum Beispiel mit dem Hauptbestandteil Lachs oder einer bestimmten Gemüsesorte. Hier ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt…
Also warum nicht mal eine Lachsterrine?
Zutaten:
300g Lachsfilet, Salz, 1 Bund Dill, 150g Crème fraîche, 300g Joghurt, Saft von 1/2 Zitrone, weißer Pfeffer, 8 Blatt weiße gelantine, 50g Forellenkaviar
Zubereitung:
Das Lachsfilet in 2 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und etwa 1 Stunde einziehen lassen. Dill waschen, putzen und kleinhacken. Crème fraîche mit Joghurt, Zitronensaft und Dill verrühren und mit Salz und weißem Pfeffer abschmecken. Danach die Gelatine nach Packungsvorschrift einweichen, auflösen und anschließend unter die Masse geben. Nun die Hälfte der Joghurtmasse in eine Rehrückenform füllen.
Die Lachsscheiben abspülen, trockentupfen und in die Form setzen und schließlich mit der restlichen Joghurtmasse auffüllen. Bevor serviert werden kann, muss die Lachsterrine über Nacht im Kühlschrank stehen. Vor dem Servieren die Lachsterrine auf einen Teller oder eine Platte stürzen, in Scheiben schneiden, mit Forellenkaviar bestreuen und nach Wunsch mit Dillsträußchen garnieren.
Und fertig ist die wahre Gaumenfreude…
Wenn man schon eine Lachsterrine als Vorspeise wählt, dann emphielt sich zum Hauptgang Tagliatelle mit Lachs.
Teigwaren, meist einfach nur als Nudeln bezeichnet, sind ein beliebtes und vorallem vielseitiges Nahrungsmittel. Sie dienen nicht nur als Beilage, Suppeneinlage, Hauptgericht oder als Süßspeise, sondern man kann sie auch in den verschiedensten Varianten zubereiten. Kombiniert mit Hühnchen, Schweinefleisch, Meeresfrüchten oder Fisch sind Nudelgerichte immer wieder etwas besonderes. Der Kreativität ist also keine Grenzen gesetzt…
Zutaten:
300g Tagliatelle, 150g Räucherlachs, 150 g Sahne, 4 EL Weinbrand, 1 EL Saucenbinder (hell), Salz, weißer Pfeffer, 1/2 Bund Dill
Zubereitung:
Zunächst gart man die Tagliatelle wie auf der Packungsvorschrift beschrieben. In der Zwischenzeit den Räucherlachs in Streifen schneiden. Sahne, Weinbrand (nach belieben kann man statt Weinbrand auch Weißwein verwenden) und 100 ml Wasser zum Kochen bringen, danach den Saucenbinder zugeben und die Lachsstreifen hinzufügen. Nun die Saucen nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen und mit der fertigen Tagliatelle vermischen. Dill waschen, klein schneiden und gleichmäßig darüber streuen. Und fertig ist das leckere Nudelgricht mit Lachs.
Bon appetit
Und wenn du wissen willst wie dir die Pasta am besten gelingt, dann schau doch mal bei unseren Küchentipps nach ![]()
Bei Vorspeisen ist es wichtig, dass sie zusammen mit dem Menü ein harmonisches Gesamtbild ergeben.
Desweiteren sollte man frische und saisongerechte Zutaten verwenden. Im Sommer - der nun auch schon bald vor der Tür steht - eignen sich besonders frische Salate, kalte Suppen und knackige Gemüsespeisen als Menüauftakt.
Zutaten:
1 Kopfsalat, 100g Friséesalat, 1/2 kleiner Kopf Radicchio, 100g Krabben (tiefgekühlt), 120g Räucherlachs, 175g Sahnedickmilch (oder Naturjoghurt), 1/2 Bund Dill, 1TL süßer Senf, 2 EL Zitronensaft, weißer Pfeffer, Salz, Dill und Limettenscheiben zum Garnieren
Zubereitung:
Zunächst musst du die Salate waschen, putzen und die Bläter in mundgerechte Stücke zerpflücken. Dann die Salatblätter mischen und auf vier Teller verteilen. Anschließend die aufgetauten Krabben über den Salat streuen. Die Lachsscheiben werden dann fächerförmig am Tellerrand angerichtet. Für die Salatsauce verrührt man die Sahnedickmilch (bei Belieben auch Naturjoghurt) mit Dill, Senf und Zitronensaft und schmeckt sie mit Salz und Pfeffer anschließend ab. Zuguterletzt verteilt man die Sauce über den Salat. Zur Dekoration eignen sich Dillfähnchen und Limettenscheiben.
VIEL SPAß BEIM ZUBEREITEN
TIPP: Auch als Wintervariante möglich.
Man nehme: 2 Chicorée, 100g Feldsalat und einige Blätter Endiviensalat
Eintopf hat den Vorteil, dass man sich nicht viel Sorgen machen muss. Einfach Topf raus, Zutaten rein, kochen und fertig. Wenns dazu noch schmeckt, können meinetwegen alle Gerichte so locker von der Hand gehen! Natürlich sind Eintöpfe mit dem Vorurteil behaftet, sowas würden vor allem alte Mütterchen nach der Arbeit im Haushalt kochen - dabei ist ein Eintopf vor allem eins: Gesund, reichhaltig und lecker.
Dieses Eintopfrezept verfeinert den “normalen” Gemüseeintopf mit Kassler.
500 g Kartoffeln
2 Stk. Zwiebeln
800 g Sauerkraut
750 g Kassler Koteletts
600 ml Fleischbrühe
3 EL Tomatenmark
4 EL Thymian, frisch
4 Prise(n) Salz
4 Prise(n) Pfeffer
2 EL Butter
1 EL Zucker
Die Zwiebeln würfeln. Einen Topf nehmen und die Butter darin erhitzen, die Zwiebeln glasig dünsten. Die Kartoffeln schälen und in Viertelstücke schneiden, dann zusammen mit Kassler, Sauerkraut, Tomatenmark, Thymian, Pfeffer, Salz, Fleischbrühe und Zucker in den Topf geben. Topf schließen und 50 min lang kochen lassen. Jetzt das Fleisch herausnehmen, vom Knochen lösen und wieder in den Eintopf geben. Fertig!
Schmeckt ausgezeichnet zu frischem Bauernbrot oder Brötchen mit Butter, die Küche wird Ihnen die einfache Zubereitung ebenfalls danken, es gibt nämlich weniger abzuwaschen. ![]()
Tüte auf, Saucenfix rein, umrühren und schon ist die Tomatensauce fertig. Dank Maggi und Knorr wurde uns das Kochen erheblich erleichtert. Aber ist es nicht auf Dauer langweilig immer nur mit dem “fertigen Tütenfix”
zu kochen?! Wenn man schon mal die Pasta kocht, warum nicht einfach mal selber auf herkömmlicher Art eine Sauce zubereiten? Hier ein schnelles und einfaches Rezept für eine leckere Tomatensauce:
Zutaten:
1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Olivenöl, 800g Tomaten (passierte Tomaten aus der Dose, dann geht’s schneller :-)), 1/2 Bund Basilikum oder 1/2 TL getrocknetes Basilikum, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
Zubereitung:
Die Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und im heißen Öl glasig andünsten. Anstelle von Knoblauch kann man auch Bärlauch verwenden, denn Bärlauch eignet sich hervorragend als Knoblauchersatz. Danach die Tomaten samt Flüssigkeit zugeben und mit einer Gabel etwas zerdrücken, falls diese noch zu groß sind. Die Sauce dann mit getrocknetem oder klein geschnittenem, frischem Basilikum, Salz und Pfeffer (nach belieben) und Zucker würzen und etwa 5 min. kochen lassen. Die Tomatensauce schmeckt nicht nur zu Nudeln, sondern auch zu Gemüse, Fleisch und Fisch.
Lasst es Euch schmecken! ![]()
Vorspeisen - ein erfrischender und leichter Auftakt. Sie dienen dazu den Appetit anzuregen und gründen die Vorfreunde auf das folgende Hauptgericht. Jedoch sollten sie nicht zu sehr sättigend sein, denn schließlich will man ja auch noch was vom Hauptgang
Bei unseren südlichen Nachbarländern gehört die Vorspeise ganz selbstverständlich auf den täglichen Speiseplan. Fast jeder kennt die bunten Antipasti-Teller beim Italiener oder die zahlreichen Tapas beim Spanier. Vorspeisen sind aufgrund ihrer Vielfalt sehr beliebt und mit ein wenig Geschick und Fantasie lassen sich diese Gaumenfreunden auch zu Hause leicht zubereiten.
Zutaten:
je 2 rote, grüne und gelbe Paprikaschoten, 3 Knoblauchzehen, 2 rote Zwiebeln, 2 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Oregano, 125g Mozzarella
Zubereitung:
Zunächst musst du die Paprikaschoten waschen, halbieren, entkernen und in große Streifen schneiden. Bei den Knoblauchzehen
und Zwiebeln die Haut abziehen. Dann die Zwiebeln achteln und den Knoblauch zerdrücken (z.B mit einer Gabel oder mit einer herkömmlichen Knoblauchpresse). Das Olivenöl nun in einer Pfanne erhitzen, Paprikastreifen, Zwiebeln, und den zerdrückten Knoblauch darin etwa 15 min dünsten. Nach Belieben mit Gewürzen wie Salz, Pfeffer und Oregano würzen. Schließlich nimmt man die Antipasti aus der Pfanne und schneidet den Mozzarella in Scheiben und hebt diese Scheiben unter die Paprika-Antipasti und lässt sie abkühlen.
Jetzt ist deiner Kreativität beim Anrichten der Antipasti auf einem Teller oder in kleinen Schälchen freien Lauf zulassen. Nach Wunsch kann man nun die Vorspeise mit Baguette servieren.
Guten Appetit!! ![]()
Pasta, wohl nicht nur das Leibgericht der Italiener, sondern auch von uns Deutschen. Aber wie gelingt Einem dieses vielseitige Gericht am besten? Hier sind einige Kochtipps, damit die Pasta garantiert künftig schmeckt wie bei Eurem Lieblingsitaliener
Es sind nicht nur die grundlegenden Zutaten alleine, die ein schmackhaftes Mahl ausmachen, sondern deren fantasievolle Variation mit immer wieder verschiedenen Gewürzen.
Gewürze verleihen unserem Lieblingsessen nicht nur das gewisse Etwas, sondern in ihnen verbergen sich auch heilende Kräfte. Normalerweise verwenden wir Kräuter und Gewürze, damit unser Essen besser schmeckt. Gerade beim Essen bestellen fehlt oftmals etwas Würze. Dass sie aber nebenbei auch noch unserem Körper nützen, wissen nur die wenigsten. Gewürze wie z.B. Kümmel helfen der Verdauung, desweiteren regen sie den Kreislauf an und durch das Verwenden von Kräutern und Gewürzen spart man Salz ein, welches meist zu viel beim Kochen eingesetzt wird. Den richtigen Umgang mit Gewürzen muss man jedoch durch die Kochpraxis erlernen, denn nicht die genaue Einhaltung von Gramm, Teelöffel, Messerspitzen oder Prisen zählt, sondern Geschmack, Fantasie, Erfahrung und Gespür.
Hier noch einige Hinweise die den richtigen Umgang mit Kräutern und Gewürzen unterstützen sollen:
Zum Schluss sei noch kurz gesagt, welche Kräuter sich für welche Lebensmittel besonders eignen:
Anis: für Backwaren, Süßspeisen
Basilikum: Für Tomaten, Eier, Salate und Nudeln
Bohnenkraut: für Fleisch-, Fischgerichte, Bohnen und Suppen
Curry: für Suppen, Fleisch, Geflügel, Fisch, Saucen, Gemüse
Dill: für Fisch, Geflügel, Salate und Gurken
Gewürznelken: für Fleisch, Wild, Fisch, Backwaren, Rotkohl und Süßspeisen
Koriander: für Wild, Saucen, Gemüse, Backwaren
Lorbeer: für Suppen, Fleisch, Saucen, Gemüse
Majoran: für Geflügel, Rindfleisch, Hackfleisch, Gemüse
Muskat: für Suppen, Geflüge, Saucen, Gemüse
Oregano: für Pizza, Nudel-,Tomatengerichte
Piment: für Fleisch, Wild, Gemüse, Backwaren, Süßspeisen
Rosmarin: für Lamm, Wild, Fisch
Safran: zum Färben von Reis und Backwaren, zum Würzen von Fleisch- und Fischgerichten
Thymian: für Suppengemüse, Fleisch, Fisch