Die Laugenstangen werden in ihrer traditionellen Form lediglich mit Salz bestreut gebacken. Doch sind auch Variationen Kleingebäcks mit Käse oder Schinken sehr schmackhaft. 
Nicht nur, aber vor allem im süddeutschen Raum sind Laugenstangen ein beliebtes Kleingebäck. In der Regel werden sie aus einem schweren mit Butter zubereiteten Hefeteig gebacken. Die charakteristische Färbung und der besondere Geschmack kommen durch eine chemische Reaktion zustande, die durch eine 4%-ige Natronlauge ausgelöst wird. Die ätzende Wirkung der Lauge wird beim Backen neutralisiert, sodass beim Essen keinerlei Gefahr mehr besteht. Bei der Zubereitung sollte jedoch einiges beachtet werden um Verletzungen zu vermeiden.
Normalerweise werden zur Herstellung der Natronlauge Natriumhydroxidplätzchen in Wasser aufgelöst. Diese speziellen Plätzchen sind mittlerweile in diversen Shops für Hobbybäcker erhältlich, doch ist das Backen hiermit nicht ungefährlich.
Weniger gefährlich ist es dagegen wie auch in diesem Rezept verwendet, eine Lauge aus Haushaltsnatron herzustellen, welches in jedem Supermarkt erhältlich ist. Dennoch sollte vorsichtig damit umgegangen werden, da auch diese Lauge schwere Verletzungen hervorrufen kann, wenn sie mit den Augen in Berührung kommt. Bei der Verwendung einer solchen lauge wird die Kruste allerdings nicht ganz so knusprig, sondern eher zäher und weicher ausfallen, als bei der Verwendung einer Lauge aus Natriumhydroxidpläzchen.
Zutaten:
Zubereitung:
Das Laugengebäck eignet sich auch als Partyhappen, dazu bietet es sich an aus dem Teig kleine Kugeln zu formen, die mit verscheidenen Zutaten wie beispielsweise Mohn, Sesam etc. bestreut werden können. die Backzeit sollte bei solch kleinen Gebäckstücken natürlich entsprechend verkürzt werden.
Februar 8th, 2012 um 11:29
Leider werden die auch sehr schnell recht hart, eignen sich also nur für den schnellen Verzehr.