Mein Lieblingsessen

Lecker & Einfach
 


Entsafter - Saftpressen

Autor: Claudia
abgelegt in: Küchengeräte

Fruchtsaft ©Leonid Mamchenkov

Zu einem guten Essen gehört auch das passende Getränk. Immer mehr in Mode kommen frisch gepresste Säfte, die vitaminreichen Drinks zum gesunden Frühstück oder zum Abendessen haben bei immer mehr Menschen einen Platz gefunden.

Dabei muss man aber zwei generelle Funktionsweisen beim Entsafter unterscheiden. Einerseits gibt es Pressen, die das Obst oder das Gemüse mittels eines Kolbens zerquetschen und anschließend durch ein Sieb drücken, andererseits existieren Saftzentrifugen, dabei wird das Obst zunächst zerkleinert und anschließend der Saft heraus geschleudert. Mit den Pressen lässt sich aber wesentlich mehr Saft gewinnen, weshalb sie in der Anschaffung auch etwas teurer sind.

Bei einem Vergleich der Stiftung Warentest sind gleich mehrere Produkte dem Test zum Opfer gefallen. Für die folgende Kochgeräte war der Test schon vorzeitig beendet: CTC Clatronic AE2758, Kenwood JE 550, Philips Cucina HR 2828/26, Severin Juice 300 und Unold Saft-Center 8850. Man kam zu dem Schluss, dass diese Produkte für das tägliche Entsaften überhaupt nicht geeignet seien. Wenn man also jeden Tag frisch gepresste Säfte genießen möchte, sollte von den erwähnten Produkten die Finger lassen.

Testsieger ist der Green Star geworden. Allerdings kostet dieser Entsafter bei den Anbietern zwischen 400 und 500 Euro. Eine recht hohe Summe, die allerdings mit jeder Menge Qualität gerechtfertigt wird. Ein wesentlicher Vorteil der Maschine war, das auch große Mengen an Obst und Gemüse verarbeitet werden konnte, weil man durch einen Auswurf auf das ständige Reinigen verzichten konnte. Zudem lieferte das Modell fast die doppelte Menge an Saft wie vergleichbare Modelle. Ergo, presst man viel Saft, hat sich die Einkaufssumme fast pulverisiert.

Allerdings muss gute Qualität nicht teuer sein. Bei der Moulinex Vitafruit, die man für 44 Euro erwerben kann, erhielt man sehr guten Saft und die Maschine zeigte sich sehr beständig. Einziger Nachteil, die Reste des Obstes verbleiben in der Maschine – häufiges Reinigen wird notwendig.

Als Fazit lässt sich festhalten, wer sehr viel Wert auf Qualität legt und auch große Mengen produziert, sollte ruhig etwas mehr investieren. Presst man hingegen nur ab und zu, dann reicht auch ein einfaches Modell für einen geringen Preis.


Anzeige

verwandte Beiträge

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...
  1. Winnegirl schreibt:

    Pulverisiert klingt gut. Bei solchen Preisen, von 400-500 Euro empfinde ich mein Geld als überdurschnittlich unsinnig verpulvert. Die 44 Euro könnte man investieren ;) - könnte!

    LG Winnegirl

Kommentar schreiben