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Archiv: Küchengeräte

Für jedes Gericht den passenden Topf… Die Köche wissen es - auf den Topf kommt es an. Der Suppentopf für Suppen, der Bratentopf zum Braten und - wie solle es anders sein - der Schmortopf zum Schmoren. Klingt doch logisch oder? Aber ist das die ganze Wahrheit, oder können die Töpfe mehr als ihr Name verspricht?

Der klassische Stieltopf © flickr / okayDer Stieltopf ist ideal für das Zubereiten von Beilagen, feinen Zwischenmahlzeiten, Soßen und zum Erwärmen. Er besteht aus Edelstahl oder beschichtetem Aluminiumguss. Das Gute an Edelstahl ist, dass es nahezu stoß-, schlag- und säurefest ist. Außerdem bleibt die Wärme lange im Top. Alugusstöpfe sollten man für Lebensmittel verwenden, die leicht anbrennen wie z.B. Milch und zudem lässt es sich darin fast fettfrei kochen.

Der Schmortopf ist für den Herd als auch - jedoch ohne Deckel - für den Ofen geeignet. Geschnetzeltes, Rouladen, Paprikaschoten und Putenfilet gelingt perfekt in ihm. Aber auch als Wokersatz macht er eine gute Figur :-) Grundsätzlich besteht er aus Aluminiumguss und ist somit leichter als Edelstahltöpfe. Aluguss ist säurefest und verfärbt sich nicht. Da die Töpfe antihaftbeschichtet sind, kann man darin auch wasser- und fettarm dünsten. Ein zusätzlicher Wärmeboden sorgt darüber hinaus für eine optimale Wärmeverteilung. Aha: Falls die Auflaufform gerade im Geschirrspüler ist :-) kann man den Schmortopf auch für Überbackenes zweckentfremden (z.B. unser toller Rezeptvorschlag “Quarkauflauf mit Schinken”)

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Die Tupperparty: Ein Haufen voller potentieller Kundinnen, die sich von der freundlichen Versandmitarbeiterin eines amerikanischen Herstellers für Kochbehältnisse eben jene aufschwatzen lassen. Ein Ereignis von monumentaler Größenordnung. Vor allem ein Riesenspaß!

Für Tupperware gibt es unendlich viele Rezepte.Wir widmen uns heute aber ausschließlich dem Behältnis an sich, sowie seiner ungewöhnlichen Vertriebsart.

Warum also ist eine Tupperparty so spaßig? Zum einen wären da die an wissenschaftliche Arbeiten gemahnenden Ausführungen der Verkäuferin zu den einzelnen Behältnisen. Man weiß nie, ob man nicht lauthals loslachen soll über die Verrücktheiten, die man da präsentiert bekommt und ehe man sich es versieht, lauscht man gebannt, wenn über die Anwendungsmöglichkeiten diskutiert wird. Ach, an sowas hat man ja eigentlich noch nie gedacht…

Damit nimmt die Tupperparty das Shoppingerlebnis und verbindet es mit einem Kaffe-Plausch, wahlweise kann man sich dazu auch betrinken. ;)

Tupperware - Tolles Design! © flickr / Klis

Wenn man richtig Glück hat, dann ist der beratende Tupperware-Fachmann auch noch in Ernährung bewandert. Dann gehts erst richtig los! Nichts ist so spannend, wie ein Haufen Menschen, die angestrengt über völlig belanglose Dinge fachsimpeln, während sie mit der Aufmerksamkeit von Höhlenforschern die jeweilige Plastikbox inspizieren.

Auch wenn man es vorher nicht glauben möchte: Eine Tupperparty macht eigentlich immer Spaß!


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Es gibt die verschiedensten Garmethoden die man anwenden kann. Jedoch weiß man oftmals nicht was sich hinter dieser Methode verbirgt, beziehungsweise wie die Verfahrensweise ist. Daher haben wir uns gedacht, dass wir euch mal ein kleines Alphabet der Kochpraxis zusammenstellen. Zunächst sei angeführt, dass man zwischen Garverfahren in feuchter Hitze und in trockener Hitze unterscheiden kann.

1. Garverfahren in feuchter Hitze:

Garziehen: Garen in viel Flüssigkeit unterhalb des Siedepunktes (80-95 Grad), geeignet für Fisch, lockere Lebensmitte (Knödel); Geschirr: Topf mit Deckel

Dämpfen: Garen in Wasserdampf bei ca. 100 Grad, meist in einem Siebeinsatz, geeignet für ganzes und kleingeschnittens Gemüse und Lebensmittel, deren Form und Farbe möglichst gut erhalten bleiben sollen; Geschirr: Topf mit Siebeinsatz und festschließendem Deckel

Dünsten: Garen in wenig Flüssigkeit bei ca. 100 Grad meist unetr Zugabe von etwas Fett, geeignet für Lebensmittel, die relativ viel Wasser enthalten (z.B. Gemüse, Fisch, Obst, zartes Fleisch); Geschirr: flacher Topf mit Deckel, Tontopf, Bratschlauch

Dampfdruckgaren: Garen in einem Dampfdrucktopf bei Überdruck und dadurch bei Temperatuen über 100 Grad, geeignet für Lebensmittel mit längerer Garzeit; Geschirr: Dampfkochtopf

2. Garverfahren in trockener Hitze:

Kurzbraten: Garen unter Bräunung auf der Kochstelle oder im Backofen bei einer Temperatur von 160-250 Grad, geeignet für bindegewebsarme Fleischscheiben, Fisch, Würstchen, Gemüse; Geschirr: Bratpfanne, Bräter

Langzeitbraten: Garen unter Bräunung im Backofen bei 160-200 Grad, geeignet für große Bratenstücke (Wild und Geflügel im Ganzen); Geschirr: ofenfester Topf, Bräter, Bratrost, Fettpfanne

Grillen: Garen unter Bräunung durch sehr hohe und direkte Wärme bei 250 Grad; geeigent für ungepökeltes, bindegewebsarmes Fleisch, Würstchen, Fisch, Gemüse, Katoffeln; Geschirr: Grillrost, Spieß, Fettpfanne

Schmoren: Kombination aus Braten und Dünsten. Anbraten bei ca. 180 Grad, weiterschmoren bei Temperaturen um 100 Grad, geeignet für bindegewebsreiches Fleisch, Schmorgemüse (z.B. Kohl, Paprika); Geschirr: flacher Bratentopf mit fest schließendem Deckel

Backen: Garen im Ofen bei 150-200 Grad, geeignet für Teige, Speisen im Teigmantel; Geschirr: Bratpfanne, Backblech, Auflaufform, Bratfolie und -schlauch

Frittieren: Garen unter Bräunung, schwimmend in viel heißem Fett bei Temperaturen zwischen 140-190 Grad, geeignet für rohe oder vorgegarte, kleinstückige Lebensmittel aller Art (z.B. Gemüse, Fleisch, Fisch, Backwaren); Geschirr, Fritteuse oder hoher Topf mit Siebeinsatz


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Kaffeemaschine ©Jon Alsund

Der Kaffeeboom hat Deutschland mit voller Wucht erfasst. An jeder Straßenecke findet sich inzwischen ein Coffee-Shop und kaffeetrinkende Menschen gehören inzwischen so zum Straßenbild wie der Zeitungsleser.

Aber nicht nur unterwegs, sondern auch im eigenen Heim möchten viele Menschen nicht mehr auf den Genuss eines Cappuccinos oder eines Latte Macciato verzichten, weshalb die Anschaffung eines Kaffeeautomaten in immer mehr Kaffeemaschine ©DanieVDMHaushalten in Betracht gezogen wird. Dabei gibt es schon ganz einfache Modelle, bei denen das Aufschäumen der Milch und die Produktion von Kaffee ohne Probleme möglich sind. Jedoch ist bei diesen Maschinen der Aufwand sehr groß und langwierig.

Lohnenswerter ist die Kombination aus Espressoautomat, Milchschäumer und normaler Filtermaschine. Möchte man die Qualität des Kaffees zudem anheben, sollte die Maschine eine eigene Kaffeemühle beinhalten, damit man ganze Bohnen für den Kaffee verwenden kann. Der Anschaffungspreis für solche Vollautomaten variiert zwischen 300 Euro und 1.500 Euro. Bei den billigeren Modellen muss man in gewissen Bereichen Einbußen hinnehmen, so liegt der Pumpendruck meist niedriger, es sind keine Mahlwerkevorhanden oder sie erfordern eine tägliche Reinigung. Die teureren Modelle hingegen sind ein wahrer Luxus, lediglich das Entkalken muss in regelmäßigen Zeitabständen vorgenommen werden.

Jeder muss sich bewusst werden, auf welche Qualitäten man besonderen Wert legt. Trinkt man häufiger Kaffee und besitzt zudem keine ausreichende Zeit, um sich einer lange Zubereitung zu widmen, ist die Anschaffung eines teureren Modells zu empfehlen. Möchte man sich hingegen manchmal einen Cappuccino zubereiten und nimmt sich die entsprechende Zeit, ist ein Gerät aus dem Niedrigpreissegment vollkommend ausreichend.

Das Trinken von Kaffee aus herkömmlichen Filterkaffeemaschinen scheint inzwischen an Attraktivität verloren zu haben. Der Genuss von Spezialitäten ist im mehr in den Vordergrund getreten.


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Entsafter - Saftpressen

Autor: Claudia
abgelegt in: Küchengeräte

Fruchtsaft ©Leonid Mamchenkov

Zu einem guten Essen gehört auch das passende Getränk. Immer mehr in Mode kommen frisch gepresste Säfte, die vitaminreichen Drinks zum gesunden Frühstück oder zum Abendessen haben bei immer mehr Menschen einen Platz gefunden.

Dabei muss man aber zwei generelle Funktionsweisen beim Entsafter unterscheiden. Einerseits gibt es Pressen, die das Obst oder das Gemüse mittels eines Kolbens zerquetschen und anschließend durch ein Sieb drücken, andererseits existieren Saftzentrifugen, dabei wird das Obst zunächst zerkleinert und anschließend der Saft heraus geschleudert. Mit den Pressen lässt sich aber wesentlich mehr Saft gewinnen, weshalb sie in der Anschaffung auch etwas teurer sind.

Bei einem Vergleich der Stiftung Warentest sind gleich mehrere Produkte dem Test zum Opfer gefallen. Für die folgende Kochgeräte war der Test schon vorzeitig beendet: CTC Clatronic AE2758, Kenwood JE 550, Philips Cucina HR 2828/26, Severin Juice 300 und Unold Saft-Center 8850. Man kam zu dem Schluss, dass diese Produkte für das tägliche Entsaften überhaupt nicht geeignet seien. Wenn man also jeden Tag frisch gepresste Säfte genießen möchte, sollte von den erwähnten Produkten die Finger lassen.

Testsieger ist der Green Star geworden. Allerdings kostet dieser Entsafter bei den Anbietern zwischen 400 und 500 Euro. Eine recht hohe Summe, die allerdings mit jeder Menge Qualität gerechtfertigt wird. Ein wesentlicher Vorteil der Maschine war, das auch große Mengen an Obst und Gemüse verarbeitet werden konnte, weil man durch einen Auswurf auf das ständige Reinigen verzichten konnte. Zudem lieferte das Modell fast die doppelte Menge an Saft wie vergleichbare Modelle. Ergo, presst man viel Saft, hat sich die Einkaufssumme fast pulverisiert.

Allerdings muss gute Qualität nicht teuer sein. Bei der Moulinex Vitafruit, die man für 44 Euro erwerben kann, erhielt man sehr guten Saft und die Maschine zeigte sich sehr beständig. Einziger Nachteil, die Reste des Obstes verbleiben in der Maschine – häufiges Reinigen wird notwendig.

Als Fazit lässt sich festhalten, wer sehr viel Wert auf Qualität legt und auch große Mengen produziert, sollte ruhig etwas mehr investieren. Presst man hingegen nur ab und zu, dann reicht auch ein einfaches Modell für einen geringen Preis.


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