Mein Lieblingsessen

Lecker & Einfach
 


Archiv: Kochen

Zigeunersauce. Kennt jeder, kauft jeder – ein Garant für ein leckeres Essen ist die eher einfache Sauce sicher nicht. Dafür ist sie in der einfachen Version extrem leicht zu kochen und schmeckt dann um einiges besser als das meist irgendwie an asiatische Saucen erinnernde Zeugs aus der Flasche.

Man nehme:

  • 6 EL Tomatenketchup
  • 2 EL Öl
  • 1 Zwiebel
  • 2 TL scharfer Senf
  • 2 TL Sardellenpaste (muss nicht unbedingt rein)
  • 1 TL Paprika, edelsüß
  • Ein paar Spritzer Tabasco (nicht zuviel!)
  • Prise Knoblauchpulver
  • Pfeffer
  • Salz
  • 1/2 Bd. Petersilie
  • 1/2 Bd. Schnittlauch
  • ½ TL Basilikum

Ketchup und Öl in einem Topf vermischen, die Zwiebeln dazutun. Erwärmen. Mit Senf, Sardellenpaste, Paprika, Tabasco, Knoblauchpulver, Pfeffer und Salz würzen. Mehrmals abschmecken, damit die Verhältnisse stimmen. Kurz aufkochen, zum Schluss Petersilie und Schnittlauch gehackt dazu. Basilikum drunter und fertig!

Schmeckt vor allem zu Fleisch und kaltem Braten. Zusammen mit Kräuterbutter der ideale Begleiter für ein saftiges Steak.


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Hirschrouladen

Autor: Claudia
abgelegt in: Kochen

Hirschrouladen mit Kartoffeln und Gemüse -flickr©jfeuchter

Zutaten für 2 Personen:

• 4 Hirschschnitzel je ca. 80 g
• 50g Zwiebeln
• 50g Möhren und Sellerie
• Durchwachsene Speckschwarten
• Pflaumen und Aprikosen getrocknet
• Walnüsse
• 25g Butterschmalz
• Lorbeerblatt und Wacholderbeeren
• 200 cl Pilzfonds
• 0,15 l Rotwein
• 50g süße Sahne

Zubereitung:

Hirsch gilt immer als etwas Exklusives für Genießer der deutschen Küche. Hirschrouladen sind dabei eher selten in den Restaurants zu finden, sind aber äußerst schmackhaft. Als Vorbereitung für die Rouladen die Zwiebeln, die Möhren und den Sellerie putzen und dann in kleine Stücke schneiden. Die Hirschrouladen sollten mit Salz und Pfeffer gewürzt werden. Vorbereitung für Hirschrouladen - flickr©dj hummusDie Fleischscheiben dann ausrollen und auf ihnen jeweils eine Pflaume, eine Aprikose und eine Walnuss legen. Wenn der Wunsch besteht, können Pilze noch ergänzt werden. Dies alles dann fest zusammenrollen und mit Küchengarn binden.

In einer Pfanne dann den Butterschmalz erwärmen und die Rouladen kurz anbraten. Das Gemüse, den Rotwein, das Pilzfonds, das Lorbeerblatt und die Wacholderbeeren hinzugeben und das Ganze dann für circa 40 Minuten köcheln lassen. Nach dieser Zeit die Rouladen herausnehmen, das Fond durch ein Sieb gießen und mit der süßen Sahne eine leckere Soße kreieren. Als Beilage eignen sich schöne Salzkartoffeln. Guten Appetit!


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Pasta mit Schinken und Hühnchenfleisch

Autor: Claudia
abgelegt in: Kochen

Pasta flickr©Sashaertootie

Zutaten für die Füllung

• 200 g Hühnerfleisch
• 50 g Mortadella
• 1 EL Butter
• 100 g roher Schinken
• 100 g frisch geriebener Parmesan
• 1 Ei

Zutaten für den Nudelteig

• 400 g Hartweizenmehl
• 200 ml Wasser
• 1 TL Salz

Zunächst die Zutaten für den Nudelteig der Pasta gut miteinander vermengen. Der Teig darf aber laut Rezept während des Knetens nicht zu trocken werden, deshalb ab und zu kleine Tropfen Wasser hinzugeben. Wenn dies geschehen ist, den Teig mittels eines Nudelholzes auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Anschließend je nach Wunschgröße der Nudeln den Teig in Streifen schneiden. Nach einem kurzen Abtrocknen die Streifen in Salzwasser geben und rund drei Minuten kochen lassen.

Das Fleisch muss in kleine Stücke geschnitten und anschließend in einer Pfanne angebraten werden. Auch der Schinken müsste kurz in der Pfanne schmoren. Wenn gewünscht, Pilze beigeben und eine schöne Soße kreieren. Das Ganze dann über die bereits fertigen Nudeln geben. Je nach Wunsch noch beim Essen mit Parmesan betreuen. Auf diese Weise erhält man ganz frische Pasta mit Schinken und Hühnchenfleisch.


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Steak braten

Autor: Claudia
abgelegt in: Kochen, Ratgeber

Das perfekte Steak. Wer träumt davon nicht. Eine wichtige Voraussetzung für das perfekte Rindersteak ist es qualitativ hochwertiges Rindfleisch zu kaufen. Das Steak kaufen wird leichter, wenn man einige Tipps der Küchenprofis berücksichtigt.

Steak braten disneymike

Hat man das gute Stück erstmal im Haus, dann sollte man das Rindersteak nicht unbedingt im Kühlschrank lagern. Für das optimale Braten von Rindersteak ist es nämlich von Vorteil, wenn das Steak Zimmertemperatur hat. Auch sollte man es nicht vor dem Braten würzen oder salzen. Da Salz hygroskopisch ist, also Wasser anziehend, würde es dem Rindersteak den wichtigen Saft entziehen.

Nun sollte man eine Pfanne mit wenig Fett möglichst stark erhitzen. Um zu überprüfen, ob die Pfanne heiß genug ist, kann man einen Holzlöffel hineinhalten: Bilden sich kleine Blasen am Holzlöffel, dann hat das Fett die richtige Temperatur. Das Fett sollte möglichst ein stark erhitzbares Öl sein. Butter ist hier fehl am Platze, weil sie verbrennen würde. Auch Olivenöl und pflanzliche Mischöle sind aufgrund ihrer niedrigeren Siedetemperatur ebenfalls ungeeignet.

Ist das Öl heiß genug, legt man das Steak in die Pfanne und brät es von jeder Seite eine Minute scharf an. Danach wendet man das Rindersteak wieder und brät es von jeder Seite noch einmal anderthalb Minuten. Insgesamt ist das kostbare Stück Fleisch also nicht länger als fünf Minuten in der Pfanne! Bei einer Dicke von drei Zentimetern wird es also von jeder Seite zweieinhalb Minuten gebraten. Je zusätzlichem Zentimeter erhöht sich die Bratzeit um eine Minute.

Diese Angaben gelten übrigens für ein schönes medium, also zartrosa gebratenes Rindersteak. Soll das Steak durchgebraten sein, dann sollte es noch eine Minute länger je Seite im heißen Fett braten. Und wer es englisch mag, der nimmt es gleich nach der kurzen Anbratzeit aus der Pfanne.


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Pasta

Autor: Claudia
abgelegt in: Kochen

Pasta, Nudeln, Teigwaren. Kaum ein Lebensmittel ist so vielseitig wie die bekannte italienische Teigware. Genau genommen bedeutet Pasta eigentlich nur Teig. Tausend unterschiedliche Ausformungen hat sie allemal. Aber fangen wir ganz von vorn an.

Bunte Nudeln©visualpanic flickr.comNach der Zusammensetzung gibt es zwei Arten von Pasta: Die italienische Pasta wird meist ohne Ei hergestellt. Sie besteht also nur aus Hartweizengrieß bzw. Hartweizenmehl, ein bisschen Salz und Wasser. Die zweite Art Nudel, die vor allem auch in Deutschland Verwendung findet, ist die Eierteigware. Wie der Name schon besagt, enthalten diese Nudeln Ei. Das Vorhandensein von Ei macht die Nudel gelber und weicher. Wer das wünscht, ist mit den Eierteigwaren gut beraten. Wer jedoch seine Nudel lieber al dente mag, der sollte Nudeln ohne Ei bevorzugen. Das gilt zumindest für die Trockenpasta (pasta asciutta). Für die Frischpasta (pasta fresca) gelten noch einmal andere Regeln. Tortellini- und Ravioli-Teige enthalten zum Beispiel immer Ei, damit der Teig schon weich ist und bleibt. Frische Tagliatelle enthalten meist kein Ei - aber da sind die Regeln nicht so streng.

Bunte Nudeln auf Glasteller@visualpanic/flickr.com

In meinem Haushalt entscheidet das Gericht und die Zeit ob ich zu dem Nudelteig ein Ei hinzufüge. Bei Tortelloni, die klassische Frischpasta gefüllt mit Ricottacreme, bereite ich den Teig stets mit Ei zu. Wenn ich jedoch Tagliatelle zubereite, dann nehme ich kein Ei hinzu und stelle aber eine größere Menge her. Weil kein Ei enthalten ist, ist die Pasta durch das Trocknen nämlich einige Monate haltbar. Meistens geht es aber ganz schnell und die selbstgemachte Pasta verschwindet im meinem Kochtopf.


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