Bereits vor 8000 Jahren wurden erste Kürbispflanzen kultiviert. Kürbisse gibt es in allen Formen und Farben, ob rot, orange, grün oder blau, mit Streifen, Flecken oder netzartigen Mustern, rund, oval, flaschenförmig oder gar wie ein UFO ausgebildet. Aber gerade seine enorme Formen- und Farbenvielfalt, die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Zubereitungsmöglichkeiten beim Kochen und nicht zuletzt die unproblematische Anbauweise machen den Kürbis so beliebt. Ein MUSS für jeden Kürbisfan ist eine herzhafte Kürbis-Creme-Suppe…
Zutaten:
500 g Kürbis, 4 Möhren, 1 walnussgroßes Stück Ingwer, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 3 EL Olivenöl, 1 l Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, 200 ml Schlagsahne, Kürbiskerne
Zubereitung:
Den Kürbis schälen, entkernen und in etwa 2-3 cm große Stücke schneiden. Die Möhren putzen und würfeln. Den Ingwer, die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. In einem Topf Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl glasig dünsten, dann die Möhren und nach wenigen Minuten den Ingwer, den Kürbis und etwas Salz zugeben. Die Gemüsebrühe dazugießen, aufkochen und alles bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten leicht köcheln lassen. Wenn der Kürbis weich ist, die Suppe mit einem Pürierstab pürieren und mit Salz, Pfeffer und Sahne abschmecken. In Suppentellern mit einigen in einer Pfanne ohne Fett angerösteten Kürbiskernen servieren.
Bon appetit ![]()
Zutaten:
600 g festkochende Kartoffeln, 1 Zwiebel, 4 Tomaten, 3 Lauchzwiebeln, 1/2 Römersalat, 1/2 Frisée-Salat, 1 Knoblauchzehe, 1 walnussgroßes Stück Ingwerknolle, 60 ml Gemüsebrühe, Salz und Pfeffer, ca. 1/2 Tl Zucker, 3 EL Obst-Essig, 3 EL Öl, 40 g kleine schwarze Oliven mit Stein
Zubereitung:
Die Kartoffeln waschen und in Wasser ca. 20 Minuten kochen, dann abschrecken, pellen und ruhen lassen. Inzwischen die Zwiebel schälen, halbieren un in feine Scheiben schneiden. Die Tomaten waschen, putzen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Lauchzwiebeln putzen, waschen und, bis auf 1 Stück zum Garnieren, in Ringe schneiden. Die Salate putzen, waschen und gut abtropfen lassen. Römersalat in feine Streifen schneiden. Frisée etwas kleiner schneiden. Knoblauch und Ingwer schälen. Den Knoblauch hacken. Ingwer fein würfeln. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden. Brühe aufkochen. Mit Knoblauch, Ingwer, Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Essig und Öl zufügen. Noch heiß über die Kartoffeln gießen und ca. 30 Minuten ziehen lassen. Die übrigen vorbereiteten Zutaten unter die Kartoffeln heben. Mit Oliven und restlichen Lauchzwiebeln garniert servieren.
Guten Appetit ![]()
Wer mag keinen Käse und nimmt immer möglichst viel davon. Hier geht das Ganze und es mundet wunderbar.
Zutaten für 2 bis 4 Personen:
- 500g Mehl (wenn Möglich mit einem höheren Typ als 405)
- 5 Eier
- 1/4 Liter Wasser
- 1 TL Salz
- 400 bis 500g Käse (je nach Geschmack) z. B. Emmentaler
- 3-4 Zwiebeln
Man nehme eine große Schüssel, denn es muss gerührt werden. Das Mehl mit den Eiern und dem Wasser gut vermischen. Es sollten keine Klumpen entstehen, daher lohnt sich der Einsatz eines Rührgeräts. Jetzt noch das Salz hinzufügen! Das wird gerne vergessen. Wenn man einen zähflüssigen und klumpenfreien Teig fertig hat, kann man die Auflaufform nun einfetten.
Nun bringt man einen großen, mit Salzwasser gefüllten Topf zum Erhitzen. Nebenbei kann man schon mal die Zwiebeln in Scheiben schneiden.
Jetzt wird’s knifflig. Man muss den Teig in Spätzleform ins heiße Wasser fallen lassen.
Dazu dient eine sogenannte Spätzlereibe. Sollte keine zur Hand sein, genügt es den Teig von einem Brett ins heiße Wasser zu schaben.
Nach ungefähr 10 Minuten holt man mit einer Abtropfkelle die Spätzle aus dem Topf und legt sie gut abgetropft in die vorgefettete Auflaufform. Wenn der Boden bedeckt ist, hat man die erste Lage bereitet. Nun gibts Käse. Diesen schön auf der Ebene verteilen. Darauf folgt eine weitere Schicht Spätzle und darauf wieder Käse, bis man die Limit der Auflaufform erreicht hat. Das Ganze kommt nun in den vorgeheizten Ofen bei 200° C.
Aber wir sind noch nicht ganz fertig. In einer Pfanne Butter oder Öl erwärmen und die geschnittenen Zwiebeln je nach Geschmack Dunkel anbraten.
Sobald sie die gewünschte Bräune erreicht haben, schüttet man die Zwiebeln auf die Kässpätzle und lässt das ganze weitere Fünf bis Zehn Minuten im Ofen verlaufen.
Dazu passt traditioneller Weise grüner Salat.
Ich wünsche “En Guata”, wie man im Schwabenland sagt.
Es ist der Klassiker unter den Schnitzeln: das legendäre Wiener Schnitzel. Jedoch sind nicht alle Wiener Schnitzel immer so original. So wird gerne mal das Kalbsfleisch durch Schweinefleisch ersetzt. Oder auch das Schnitzel in Butter statt in Butterschmalz ausgebacken, und das auch noch in zu wenig Fett. Daher soll jetzt eine kurze Anleitung für ein echtes Wiener Schnitzel folgen.
Zutaten:
2 Kalbschnitzel
2 Eier
1 Zitrone
Salz
Pfeffer
Mehl
Semmelbrösel
Butterschmalz
Zubereitung:
Zunächst müssen die Kalbschnitzel mit kaltem Wasser gewaschen und mit Küchenpapier abgetupft werden. Die Kalbschnitzel mit Frischhaltefolie belegen und mit einem Klopfer oder einer Pfanne dünn ausklopfen. Dann werden drei Teller mit dem Mehl, den Semmelbröseln und den verquirlten Eiern, die noch mit Salz und Pfeffer gewürzt werden, vorbereitet. Die Kalbschnitzel im Mehl wenden und abklopfen, durch die Eier ziehen und mit Semmelbröseln panieren und andrücken. Anschließend ausreichend Butterschmalz in eine Pfanne geben und erhitzen. Dann die Kalbschnitzel beidseitig für 2 bis 3 Minuten im heißen Butterschmalz goldgelb ausbacken bis sie leichte Wellen schlagen, und dann auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das Wiener Schnitzel mit Petersilie und Zitronenspalte anrichten und servieren.
Und für alle Vegetarier sei das Sellerie-Schnitzel empfohlen. Der Klassiker unter den vegetarischen Schnitzeln.
Artischocken sind eine delikate Beilage für jeden Grillabend. Sie sind ein köstlicher, aber gesunder Genuss. Eine schöne Variante, Artischocken für einen Grillabend zuzubereiten, ist der Artischockensalat.
Zutaten:
8 frische, mittelgroße Artischocken
3 EL Zitronensaft
2 EL Honig
2 EL Sonnenblumenöl
3-4 Schalotten
1 Bd. Petersilie
Zubereitung:
Zunächst sind die Artischocken zu putzen. Die äußeren Blätter müssen abgeschnitten, die Stiele abgeschält und das Stroh entfernt werden. Dann sind die Artischocken zu vierteln oder zu achteln. Anschließend muss 1 Liter Wasser aufgekocht werden. Dem kochenden Wasser sind Zitronensaft, Honig und Sonnenblumenöl und dann die Artischocken beizugeben. Die frischen Artischocken müssen circa 40 Minuten im siedenden Wasser kochen. Dann die Schalotten fein zerhacken und mit den gegarten Artischocken in einer Schüssel vermengen. Der Sud der Artischocken ist auf 125ml einzukochen und abzukühlen und dann mit den Artischocken und Schalotten zu vermischen. Der Artischockensalat muss jetzt einige Stunden einziehen und kann dann mit fein zerhackter Petersilie aromatisiert und serviert werden. Der Artischockensalat zählt nicht umsonst zu den beliebtesten Salaten zum Grillen. Also einfach mal auspobieren ![]()
Kann man so essen oder aber auch zum Grillen als Beilage oder Appetitanreger servieren, dann aber kleine Baguettescheiben verwenden, denn schließlich will man doch noch was von den anderen Köstlichkeiten
Zutaten:
Ciabatta- oder Weißbrt bzw. Baguette, 250g reife Fleischtomaten, 1 rote Zwiebel, 1-2 EL Olivenöl, 1 Knobluachzehe, 2 EL klein geschnittenes Basilikum
Zubereitung:
Das Brot in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und in der Pfanne anbraten und anschließend mit der angeschnittenen Knoblauchzehe bereiben. Die Tomaten und die rote Zwiebel klein schneiden, mit Olivenöl und Basilikum in einer Schüssel vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Tomatenmasse dann auf die noch heißen Brotscheiben verteilen und noch warm genießen.
Tipp: Man kann auch noch kleine Mozzarellastückchen unter die Tomatenmasse geben
Und hier ist wieder eine tolle Rezeptidee für den nächsten Grillabend
Zutaten:
800 g Putenfleisch, 3 EL Rum oder Zitronensaft, 3 EL Sojasauce, 3 EL Ananassaft, 1 TL Senf, 1/2 Tl gehackter Ingwer, 1 Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, Zironenscheiben
Zubereitung:
Das Putenfleisch waschen, trocken tupfen, in kleine mundgerechte Stücke schneiden und auf Holzspieße stecken. Für die Marinade Rum bzw. Zitronensaft, Sojasauce und Ananassaft verrühren. Dann Senf, gehackten Ingwer und die gepresste Knoblauchzehe untermischen, salzen und pfeffern. Die Fleischspieße damit bestreichen, durchziehen lassen und auf den Grill legen. Anschließend mit Zitronenscheiben und Rucola-Salat servieren.
Gute Appetit!!
Zutaten:
250g Reis, 600g Schweinefleisch, 3 EL Sesamöl, 1 kleine rote Paprikaschote, 700g Chopsuey, 150g Zuckerschoten, 350g süßsaure Gemüse-Fertigsauce, 1 EL Sojasauce, 1 Msp. Sambal Oelek
Zubereitung:
Den Reis nach Packungsvorschrift zubereiten, Das Schweinefleisch in mundgerechte Stücke schneiden. Öl in einem Wok oder in einer Pfanne erhitzen. Anschließend das Fleishc hinzugeben und von beiden Seiten unter häufigem Rühren anbraten. Die Paprikaschoten putzen, waschen und in Streifen schneiden. Chopsuey abtropfen lassen. Die Zuckerschoten, Chopsuey und die Paprikastreifen im Wok zusammen mit dem Schweinefleisch kurz andünsten. Zum Schluss die süßsaure Gemüse-Fertigmischung hinzufügen, erhitzen und immer wieder vorsichtig umrühren. Mit Sojasauce, Sambal Oelek oder ersatzweise Chilipulver abschmecken.
Tipp: Chop Suey kann man auch mit Rind-, Hähnchenfleisch oder vegetarisch zubereiten
Zutaten:
500g Zucchini, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 100g Tomaten, 40g Butter, Salz, weißer Pfeffer, 3/4 l Fleischbrühe (Instant), 150g Sahne
Zubereitung:
Die Zucchini waschen, würfeln . Die Zwiebel ebenfalls würfeln, Knoblauch hacken, die Tomaten mit heißem Wasser überbrühen, häuten und vierteln. Die Butter in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Das Gemüse zugeben, würzen und kurz dünsten. Die Fleischbrühe langsam hinzufügen und 15-20 Minuten kochen. Die Suppe mit dem Mixstab pürieren und die Sahne einrühren. Zum Schluss noch mit etwas Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Der Begriff “Fondue” stammt aus dem Französischen (frz. : fondre) und bedeutet so viel wie schmelzen. Fondues und Raclettes sind ideal für ein gemütliches Fest, denn man kann sich mit dem Essen viel Zeit lassen und zwischendurch immer wieder genießen
Zutaten:
500g frische Früchte (z.B. Erdbeeren, Kiwi, Weintrauben, Annanas, Melone), 120g Sandkuchen, 10 Löffelbiskuits, 100g Mandelmakronen, 200g Sahne, 100g Vollmilchschokolade, 100g Zartbitterschokolade, 2 EL Cognac oder Weinbrand
Zubereitung:
Die Früchte putzen, in mundgerechte Stücke schneiden und jeweils in kleine Schälchen geben. Den Sandkuchen ebenfalls würfeln und mit Löffelbiskuit und Makronen dekorativ anrichten. Nun die Sahne im Fonduetopf erwärmen, nach und nach die Schokolade reinbröckeln und zum Schmelzen bringen. Aber Achtung, die Schokoladenmasse immer in Bewegung halten, dass sie nicht ansetzt - jedoch nicht kochen lassen. Ist die Schokoladenmasse schön geschmeidigt, den Fonduetopf auf ein Rechaud mit regulierbarer Flamme oder auf ein Stövchen setzen. Erst jetzt den Cognac oder Weinbrand hinzugeben. Die Früchte und das Gebäck auf die Fonduegabeln aufspießen, durch die Schokolade ziehen und genießen ![]()