Mein Lieblingsessen

Lecker & Einfach
 


Archiv: Ernährungslehre

Die nasskalten Monate haben deutliche Spuren hinterlassen. Unser Immunsystem wurde durch die Abwehr von Erkältungsviren stark beansprucht und somit gingen viele Nährstoffe verloren. Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen! Kreislaufbeschwerden, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit und grippale Infekte plagen uns. Zum Glück gibt es aber einen sicheren Weg, die letzten Wintertage ohne Blessuren zu bewältigen.

Obst und Gemüse: Frische die guttut © flickr / rick

Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C ist enorm wichtig: Das Immunsystem wird gestärkt und so manche Frühjahrsgrippe kann verhindert werden. Vitamin C steckt in frischem Obst, vor allem in Zitrusfrüchten. Aber auch Gemüsesorten wie Paprika und Kohl sind hervorragende Vitamin C-Spender. Gleichzeitig liefern sie wichtige Mineralstoffe, wie zum Beispiel Magnesium. Tipp: Probier doch mal unsere Rezeptidee für eine heiße Zitrone aus oder einen leckeren Gemüseauflauf weiterlesen »


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In Asien ist Reis die wichtigste Getreideart und somit ein Grundnahrungsmittel so wie bei uns Kartoffeln. Egal ob als Zutaten für Risotto oder Aufläufe auch hierzulande wird die körnige Beilage immer beiebter. Hier die bekanntesten Sorten:

“Reis-Zu jedem Gericht die passende Sorte” © flickr / desi.snowcake

Basmati-Reis: Diese Reissorte stammt aus Indien, ist sehr aromatisch und bleibt auch nach dem Kochen schön körnig. Passt perfekt zu Fleischgerichten, Meeresfrüchten sowie Fisch. Aber auch als Füllung zusammen mit Gemüse ist er ein Genuss. Da der Basmati-Reis so locker ist, lässt er sich auch gut im Wok zubereiten. Probier doch mal unseren Rezeptvorschlag “Knusprige Ente Basmati & Thai”

Parboiled-Reis: Der Reis hat seinen Namen von dem sogenannten Parboiling-Verfahren. Bei diesem Verfahren werden Vitamine und Mineralstoffe aus der Außenhaut des Reises gelöst. Durch den entstehenden Dampf und Druck werden diese in den Kern des Reiskorns gepresst. Die Körner werden anschließend getrocknet, sodass die Vitamine und Mineralstoffe fest eingeschlossen bleiben. Dann werden die Reiskörner geschliffen und poliert. Parboiled-Reis gibt es als Natur-, Langkorn- und Rundkornreis. Er ist leicht gelblich, nach dem Kochen nimmt er jedoch eine weiße Farbe an und bleibt locker körnig. Parboiled-Reis passt besonders gut zu Salaten, Pfannen- und Wokgerichten.

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Die Kürbisfamilie ist groß - mehr als 800 Sorten gibt es. Kaum zu glauben, seine Verwandten sind Gurken und Melonen. Wie vielfältig der Kürbis in seiner Art ist, siehst du hier:

Hakkaidokürbis © flickr / steffenzHokkaido: Dieser Riesenkürbis stammt von der japanischen Insel Hokkaido und ist von außen orange oder grün. Im Gegensatz zu anderen Kürbisvarianten hat dieser nur eine dünne Schale, die beim Kochen weich wird und mitgegessen werden kann. Wie der Futsukürbis hat das Fruchtfleisch des Hokkaidokürbis ein nussiges Aroma. Man kann ihn für Suppen, Gratins und Aufläufe verarbeiten.

Xingo Casca: Diese Kürbisart stammt aus Brasilien und gehört zu der Gattung der Moschuskürbissen. Der Xingo Casca ist grün gefleckt und flachrund geformt. Das dunkelgelbe bis orange Fruchtfleisch schmeckt süßlich ud ist ideal für Suppen, Pürees, Kuchen und Süßspeisen.

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Fisch allgemein ist Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Sie liefern reichlich die fettlöslichen Vitamine A und D sowie die Vitamine der B-Gruppe, Mineralstoffe und hochwertige Eiweiße und haben darüberhinaus einen niedrigen Fettgehalt.

Fisch trägt also zu unserer Gesundheit und allgemeinem Wohlbefinden bei. Daher raten uns Ärzte und Ernährungsexperten mindestens zweimal die Woche Fisch zu essen. Lebensnotwendige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält vorallem Lachs. Zu dieser Vielzahl von Vitaminen zählen beispielsweise die Vitamine A, D und E, B1, B2, B6 und B12. Zusätzlich verfügt Lachs über geringe, aber wichtige Mengen Magnesium, Eisen, Kalium, Zink, Phosphor, Selen, Jod oder Fluor. Dieser Mix aus wertvollen Stoffen wirkt sich positiv auf unseren Organismus aus. Beispielsweise unterstützt Jod die Verdauung, die reichhaltig vorhandenen Vitamine stärken den Knochenbau, das Nervensystem und damit auch das Reaktionsvermögen und Selen dient dem Schutz der Zellen. Zudem befinden sich im Lachs ungesättigte Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren), die der menschliche Körper nicht selbst produzieren kann. Diese Fettsäuren sind essentiell für unseren Organismus und erfüllen eine gesundheitliche Wirkung. Unter anderem regulieren sie den Cholesterinspiegel, verringern die Gefahr eines Herzinfarktes und beeinflussen den Verlauf von Entzündungen positiv. Neueste Untersuchungen ergaben, dass Lachs sogar der Psyche gut täte. Vor allem Aminosäuren wie Tryptophan und Tyrosin seien dafür verantwortlich. Tryptophan bildet das sogenannte “Gute-Laune-Hormon” Serotonin und Tyrosin steigert über den Hormonkreislauf unsere körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Lachs trägt also erheblich zu unserer Gesundheit bei, daher lohnt es sich wirklich diesen edlen Speisfisch öfter zu essen.

Na, haben wir dich nun auf den Geschmack gebracht? Dann probier doch mal folgende Rezeptidee: Lachsterrine, Tagliatelle mit Lachs oder den Sommerlichen Vorspeisenteller :-)


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Es sind nicht nur die grundlegenden Zutaten alleine, die ein schmackhaftes Mahl ausmachen, sondern deren fantasievolle Variation mit immer wieder verschiedenen Gewürzen.

Gewürze verleihen unserem Lieblingsessen nicht nur das gewisse Etwas, sondern in ihnen verbergen sich auch heilende Kräfte. Normalerweise verwenden wir Kräuter und Gewürze, damit unser Essen besser schmeckt. Gerade beim Essen bestellen fehlt oftmals etwas Würze. Dass sie aber nebenbei auch noch unserem Körper nützen, wissen nur die wenigsten. Gewürze wie z.B. Kümmel helfen der Verdauung, desweiteren regen sie den Kreislauf an und durch das Verwenden von Kräutern und Gewürzen spart man Salz ein, welches meist zu viel beim Kochen eingesetzt wird. Den richtigen Umgang mit Gewürzen muss man jedoch durch die Kochpraxis erlernen, denn nicht die genaue Einhaltung von Gramm, Teelöffel, Messerspitzen oder Prisen zählt, sondern Geschmack, Fantasie, Erfahrung und Gespür.

Hier noch einige Hinweise die den richtigen Umgang mit Kräutern und Gewürzen unterstützen sollen:

  1. Gewürze müssen vor Licht, Luft und Feuchtigkeit geschützt werden, daher sollte man sie in luftdicht verschließbare Behälter aus lichtundurchlässigem Glas, möglichst mit Schraubverschluss, aufbewahren
  2. Die Gewürzbestände sollten regelmäßig auf Verfärbung, Klümpchenenbildung und daraus resultierendem Aromaverlust kontrolliert werden
  3. Daher sollte man die Gewürze nicht direkt aus dem Behälter in den dampfenden Topf geben, da der Dampf Gewürze klebrig und feucht macht und die Haltbarkeit erheblich beeinträchtigt
  4. Um dem Gericht eine besondere Note zu verpassen, empfehle ich nach Möglichkeit frische Kräuter zu verwenden, diese sollte man zur Aufbewahrung in eine Plastiktüte geben, vorher jedoch in feuchtes Papier einwickeln
  5. Gartenkräuter selber trocknen: die Kräuter am besten dann pflücken, wenn sie gerade zu blühen beginnen, dann ist ihr Aroma nämlich am intensivsten. Anschließend die Kräuter waschen und an einem warmen, luftigen Ort trocknen, oder aber auch bei niedriger Temperatur im Backofen. Zum Schluss dann nur noch die getrockneten Blätter und Blüten von dem Stängel streifen und in geeigneten Gefäßen aufbewahren

Zum Schluss sei noch kurz gesagt, welche Kräuter sich für welche Lebensmittel besonders eignen:

Anis: für Backwaren, Süßspeisen
Basilikum: Für Tomaten, Eier, Salate und Nudeln
Bohnenkraut: für Fleisch-, Fischgerichte, Bohnen und Suppen
Curry: für Suppen, Fleisch, Geflügel, Fisch, Saucen, Gemüse
Dill: für Fisch, Geflügel, Salate und Gurken
Gewürznelken: für Fleisch, Wild, Fisch, Backwaren, Rotkohl und Süßspeisen
Koriander: für Wild, Saucen, Gemüse, Backwaren
Lorbeer: für Suppen, Fleisch, Saucen, Gemüse
Majoran: für Geflügel, Rindfleisch, Hackfleisch, Gemüse
Muskat: für Suppen, Geflüge, Saucen, Gemüse
Oregano: für Pizza, Nudel-,Tomatengerichte
Piment: für Fleisch, Wild, Gemüse, Backwaren, Süßspeisen
Rosmarin: für Lamm, Wild, Fisch
Safran:
zum Färben von Reis und Backwaren, zum Würzen von Fleisch- und Fischgerichten
Thymian: für Suppengemüse, Fleisch, Fisch

 

 


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