Spargel ist im Volksmund bekannt als das königliche Gemüse, und diese Bezeichnung verdienen die schlanken Edelgewächse auch. Gerade jetzt zur Saison kommen die Vertreter der Gattung Asparagus in mannigfaltiger Variation auf den Teller. Für den Kochtopf ist das feine Gemüse schon fast zu schade, daher bietet sich der Genuss eines Spargelsalats für den wahren Kenner geradezu zwingend an.
Jedes Jahr von April bis Juni können sich Fans des Edelgemüses freuen, denn zur Spargelzeit bieten Restaurants allerlei leckere Menüs rund um die schlanken Stangen an. Doch auch zuhause lassen sich die Häppchen der Gourmets mit etwas Phantasie kredenzen, wie zum Beispiel ein raffinierter Spargelsalat. Dieser kann mit weissem oder grünen Spargel zubereitet werden, je nach Gusto des Küchenchefs und seinen Gästen. Die weiteren Zutaten sollten ebenfalls frisch sein und passend zur Saison ausgewählt werden.
Spargelsalat - Vielseitig und gesund
Das Beste an einem Spargelsalat ist neben seinem vorzüglichen Geschmack seine Vielseitigkeit. Die raffinierte Vorspeise lässt sich auf unzählige Weisen weiterlesen »
Früher war Hackbraten eher als Arme-Leute-Essen verschrien, doch mit etwas Fantasie lässt sich der gute alte Falsche Hase aufpeppen zu einem echten Leckerbissen. Der bei allen Generationen beliebte Hackbraten kann stets für zufriedene Gesichter und gut gefüllte Mägen rund um den Esstisch sorgen.
In Deutschland sind die Zutaten für einen waschechten Hackbraten wohlbekannt: Mit altbackenen Brötchen und Ei wird die Füllung für eine überdimensionale Frikadelle gemischt. Das Fleisch kommt meist zur Hälfte vom Rind und vom Schwein. Internationale Variationen dieses Küchenklassikers bestehen teilweise aus Lamm- oder Hammelfleisch. Der Geschmack eines Hackbratens lässt sich durch andere Fleischsorten einfach aufpeppen, und auch bei der Füllung sind der Fantasie praktisch keine Grenzen gesetzt.
Hackbraten - Ein vielseitiges Lieblingsessen
Mit einem Abstecher in die internationale Küche lässt sich ein schnöder deutscher Hackbraten leicht in eine raffinierte mediterrane Spezialität verwandeln. Mit ein paar Oliven und Pinienkernen weiterlesen »
Bei Nudelgratin denken die meisten sofort an die italienische Tricolore, obwohl das Wort Gratin ja eigentlich ein Wink mit dem Zaunpfahl ist. Französisches Nudelgratin ist eine raffinierte Variante des beliebten Gerichts aus dem Backrohr, und gelingt garantiert auch im guten alten Kartoffelland.
Lecker brutzelt der Käse im Ofen, und ein schmackhafter Duft zieht durch das ganze Haus: Nudelgratin ist ein echter Evergreen unter den Lieblingsessen. Es muss aber nicht immer die italienische Variante mit Tomatensauce und Mozzarella sein. Französische Gratinkäse-Mischungen eignet sich vorzüglich zum Überbacken im Ofen, und passen perfekt zu mediteranem Gemüse wie Zucchini oder Aubergine. Dazu gehört natürlich die obligatorische Portion Knoblauch, die sich aber je nach Belieben auch reduzieren lässt.
Französisches Nudelgratin - Knusprig aus dem Ofen
Das Geheimnis von überbackenen Leckereien liegt in einer chemischen Reaktion, bei der sich die sogenannten Röstaromen bilden. Bei der Maillard-Reaktion werden die Aminosäuren von Eiweissen unter Hitzeeinwirkung zu neuen Verbindungen umgewandelt. Ähnlich wie beim Karamellisieren weiterlesen »
Jetzt im Mai ist er wieder in aller Munde, der Taraxacum, besser bekannt unter den Namen Löwenzahn. Bei Kindern ist das Korbblütler-Gewächs besonders beliebt als Pusteblume, aber es wäre viel zu schade, ihn nur als Spielzeug zu missbrauchen. Im Löwenzahn steckt viel Kräuterpower, und es lassen sich mit seiner Hilfe leckere Salate zubereiten.
Löwenzahn ist eher anspruchslos, und er macht sich ab dem ersten Sonnenstrahl auf Wiesen, in Gärten und an Wegrändern breit. Nicht erst seit Peter Lustigs gleichnamiger Sendung ist das Kraut mit dem leuchtend gelben Blütendach besonders bei Kindern beliebt. Was nicht alle wissen: Die Blätter des jungen Löwenzahns sind mehr als nur geniessbar, sie empfehlen sich aufgrund ihrer Inhaltsstoffe sogar besonders zum Kochen. Also das nächste Mal nicht schimpfen, wenn der Filius sich ein Blättchen genehmigt.
Löwenzahn hat’s in sich!
Nicht nur optisch macht der Gelbschopf etwas her. In der Medizin finden Wirkstoffe aus dem Löwenzahn seit Jahrhunderten Verwendung, und besonders in der Homöopathie wird das weiterlesen »
Maibowle geniesst man am besten in lauschiger Runde an einem lauen Frühsommerabend - Und das schon seit 1000 Jahren. Unzählige Variationen des perlenden Trunks sind bekannt, und jeder schwört auf sein eigenes Rezept. Was muss wirklich hinein in den mythischen Punsch, damit der Tanz in den Mai nicht übel endet?
Die Kombination von würzigem Waldmeister mit spritzigem Perlwein ist schon seit Ewigkeiten ein Renner im Wonnemonat Mai. Besonders in den siebziger Jahren lag die Bowle sehr im Trend, und im Zuge der ewig anhaltenden Retrowelle bietet sich eine Maibowle als Partygag oder als Getränk beim abendlichen Grillen durchaus an. Der Mythos mit den Kopfschmerzen als Denkzettel für die süsse Verführung hat tatsächlich Hand und Fuss, lässt sich aber denkbar einfach vermeiden.![]()
Maibowle - Ein Evergreen im wahrsten Sinne des Wortes
Mit frischem Waldmeister gelingt sie natürlich am besten - das würzige Kraut aus dem Klostergarten hat es nämlich in sich. Schon die Benediktinermönche benutzten Waldmeister weiterlesen »